In der Burgbergstraße in Crailsheim sollen in absehbarer Zeit Wohnungen für Obdachlose und Flüchtlingsfamilien in der Anschlussunterbringung geschaffen werden.

Bereits zu Ostern starteten die Bauarbeiten für die Hausnummer 39. Ein Jahr später folgen dann die Wohnhäuser 35 und 36, wie es in einer Pressemitteilung der Stadt Crailsheim heißt.

Für den neuen Wohnraum in der Burgbergstraße 39 soll der Dachaufbau komplett erneuert sowie das Dach gedämmt und mit neuen Dachziegeln eingedeckt werden. Zudem sorgen künftig 28 neue Dachliegefenster für natürliches Licht in den einzelnen Räumen, wie Jeremy Atkinson, als einer der leitenden Architekten, erläutert.

„Auch der Flurbereich wird genügend Helligkeit bieten, indem wir eine große Gaube in das Walmdach einbauen“, erklärt Atkinson weiter. Überdies werden die Wohnungen mit neuen Bädern und neuer Gebäudetechnik ausgestattet sein.

Insgesamt sollen in der Burgbergstraße sechs Wohneinheiten in der Hausnummer 39 entstehen, in den Gebäuden 35 und 36 werden es sieben sein. Auch die Geschichte des Fliegerhorstes findet einen Platz: Im Torbogen zwischen den Gebäuden 35 und 36 wird eigens ein Ausstellungsraum eingerichtet. Zahlreiche kleine Exponate befinden sich auch heute noch dort, die die Geschichte des Crailsheimer Fliegerhorstes dokumentieren, sagt der zweite verantwortliche Architekt Konrad Wysocki. Die Kosten belaufen sich für alle drei Wohnhäuser auf rund 2,1 Millionen Euro Eine Fertigstellung ist jeweils ein Jahr nach Baubeginn geplant.