„Extinction Rebellion“ – das lässt sich mit „Rebellion für das Leben“ übersetzen – ist eine nahezu weltweit agierende Klima-Bürgerrechtsbewegung. Jule Michel und Kira Petersen, zwei Vertreterinnen der Ortsgruppe Hohenlohe-Franken, beteiligen sich am Montag um 20 Uhr im Eurythmieraum der Freien Waldorfschule Crailsheim an einem Podiumsgespräch.

Kernthemen von Extinction Rebellion (XR) sind die Information darüber, wie weit fortgeschritten der Klimawandel laut verfügbarer wissenschaftlicher Daten bereits ist, und dass es XR zufolge nicht mehr ausreicht, primär auf der individuellen Ebene zu handeln. Politikerinnen und Politiker werden daran erinnert, dass sie „Verantwortung dafür tragen, die Bevölkerung vor vermeidbaren Schäden, wie den schon jetzt an vielen Orten deutlich zu spürenden, existenzbedrohenden Auswirkungen des menschenverursachten Klimawandels, zu schützen“. Um der Forderung, das Leben auf der Erde bestmöglich zu erhalten, Nachdruck zu verleihen, werden – „in der Tradition von Gandhi und Martin Luther King“– neben Infoveranstaltungen und Demonstrationen auch gewaltfreier ziviler Widerstand eingesetzt.

In dem von Markus Stettner-­Ruff moderierten Podiumsgespräch werden Jule Michel, Mitbegründerin der Ortsgruppe, und Politikwissenschaftlerin Kira Petersen Extinction Rebellion und dessen Hintergründe, Ziele und konkrete Vorhaben vorstellen. Die persönlichen Intentionen und Motive der Aktivistinnen, die auf Schloss Tempelhof leben, werden den zweiten Teil prägen. Auch für offene Gespräche ist Zeit. Der Eintritt ist frei.