Gschwend ETH-Messtechnik erweitert

Die Belegschaft von ETH-Messtechnik mit ihrem Chef Joachim Hauenstein (vierter von links vorne), seiner Frau Petra (dritte von links) sowie Bauingenieur Thomas Bräuning (zweiter von links) und Architektin Dagmar Kleemeyer (vorne links) .
Die Belegschaft von ETH-Messtechnik mit ihrem Chef Joachim Hauenstein (vierter von links vorne), seiner Frau Petra (dritte von links) sowie Bauingenieur Thomas Bräuning (zweiter von links) und Architektin Dagmar Kleemeyer (vorne links) . © Foto: Karl-Heinz Rückert
KARL-HEINZ RÜCKERT 14.03.2015
Die 1987 gegründete Firma ETH-Messtechnik erweitert für die Zukunft. In der Gschwender Bühlwaldstraße entsteht ein neues Produktions- und Fertigungsgebäude. Am Mittwoch war der Spatenstich.

Der Firmensitz mit Verwaltung und Fertigung in der Hagstraße wurde für die Firma - bekannt für ihre innovativen und zuverlässigen Produkte von Drehmomentaufnehmern und Auswertegeräte - zu eng. Bereits 2009 wurde daher die ETH-Fertigungstechnik in Unterrot gegründet. Diese soll künftig zusammen mit der Verwaltung in Gschwend im neuen "Werk 2" in unmittelbarer Nähe zum Firmensitz unterkommen. Firmenchef Joachim Hauenstein verspricht sich mit der Erweiterung der mechanischen Fertigung auch eine weitere Steigerung der Fertigungstiefe sowie die Sicherung bestehender und Schaffung neuer Arbeitsplätze. Energietechnisch ist das 3000 Quadratmeter große Gebäude mit drei Vollgeschossen innovativ und vorausschauend geplant.

Durch Einbau eines Blockheizkraftwerks, Nutzung von Erdwärme, Gas, Solarkollektoren, Photovoltaik und Akkuspeicher setzten sich Bauherr und Planer eine ausgeglichene Energiebilanz als Ziel. Dies soll auch der U-Wert von 0,18 verdeutlichen, unterstrich Bauingenieur Thomas Bräuning.

Zusammen mit Geschäftsführer Joachim Hauenstein und Ralf Knödler von der Firma Eichele machte er im Beisein von Architektin Dagmar Kleemeyer, Petra Hauenstein, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ETH-Messtechnik den symbolischen Spatenstich für das neue Firmengebäude. Darin soll eine Kantine mit Terrasse und Teichanlage der Belegschaft zur Erholung dienen. Es sei auch der Verdienst der Mitarbeiter, betonte Hauenstein, dass ein weiterer großer Schritt in der Firmenentwicklung gemacht werden könne. Durch ihren Einsatz und Ideen hätten sie für hohen Qualitätsstandard der Produkte gesorgt und zu einer positiven Entwicklung der Firma beigetragen.