Hochzeit Erbprinz Maximilian aus Bartenstein feierte seine Hochzeit - die Bunte war dabei

Im Palazzo statt daheim im Schloss: Erbprinz Maximilian aus Bartenstein feierte seine Hochzeit in Rom - die "Bunte" war dabei. Foto: Elisabeth Schweikert
Im Palazzo statt daheim im Schloss: Erbprinz Maximilian aus Bartenstein feierte seine Hochzeit in Rom - die "Bunte" war dabei. Foto: Elisabeth Schweikert
HARALD ZIGAN 08.06.2013
Den Olymp der Regenbogen-Presse hat jetzt Maximilian Leopold Carl Alois Erbprinz zu Hohenlohe-Bartenstein (41) erklommen. Er feierte seine Hochzeit mit der italienischen Diplomaten-Tochter Cristina Vozzi Castriota Scanderbeg (33) in Rom - die "Bunte" war dabei.

Den Olymp der Regenbogen-Presse hat jetzt Maximilian Leopold Carl Alois Erbprinz zu Hohenlohe-Bartenstein (41) erklommen: Die Zeitschrift "Bunte", Flaggschiff unter den Fachblättern für die Wartezimmer dieser Welt, widmete dem Adelsspross und seiner Hochzeit mit der italienischen Diplomaten-Tochter Cristina Vozzi Castriota Scanderbeg (33) eine opulente, achtseitige "Strecke" im jüngsten Heft.

"Maxi", wie seine Freunde den unkomplizierten, gänzlich adelsattitüdenfreien Erbprinzen und gelernten Steinmetz aus Bartenstein nennen, zelebrierte die Vermählung allerdings nicht in profanen heimatlichen Gefilden, sondern an einem exklusiven Ort: Das Jawort gab sich das Paar in der Privatkirche des Malteser-Ordens auf einem der sieben Hügel in Rom.

Nicht minder exklusiv waren die intimen Einblicke, die dem Magazin aus dem Hause Burda bei der Hochzeit gewährt und unter der Überschrift "Hier heiratet der Ritter des Glücks" publizistisch vermarktet wurden: Keine flüchtigen Paparazzi-Schüsse aus der Hecke heraus, sondern sorgfältig in Szene gesetzte Bilder ganz nah dran am illustren Geschehen - direkt vor dem Traualtar, bei der Party in einem privaten Palazzo und garniert mit jeder Menge blaublütiger Gäste aus ganz Europa.

Bei dieser Dosis an Noblesse gerät dann auch mal eine Journalistin leicht ins Schwärmen. So erfährt der geneigte Leser nicht nur, dass sich die Nachfahrin des albanischen Nationalhelden Skanderbeg bei einer Pilgerfahrt nach Lourdes "vor allem in den ,schlitzohrigen Charme des feuerhaarigen Erbprinzen verliebt hat", die Tischdeko aus niedlichen Motiven des Comic-Klassikers "Tim & Struppi" bestand und der hohenlohische Erbprinz "jeden seiner Mitarbeiter so respektvoll behandle, als sei er der Maharadscha von Jodhpur persönlich", wie ein Trauzeuge lobpreiste.

Zwischen "güldenen Lüstern, die mit den Juwelen der Damen wettfunkelten und Freskodecken, die das Klirren der Cocktailgläser echoten" entdeckt die entzückte Reporterin dann auch noch den "Spirit einer neuen und attraktiv lässigen Adelsgeneration, die jetzt am Zug ist und deren coole Attitüde durch das Spannungsfeld von Tradition und junger Easiness entsteht".

Nur gut, dass im fernen Rom bei diesem geballten "Easiness-Spirit", der da schwer durch die Flure des Palazzos waberte, einige Fässchen mit Frankenbräu-Bier aus Riedbach zur Stärkung der Bodenhaftung bereitstanden. . .