Die nach der Jagstkatastrophe oft zitierte ökologische Durchgängigkeit wird durch diese Fischtreppe hergestellt. Die Rampe wird sieben Meter breit und 45 Meter lang sein. Sie soll, ähnlich wie die bereits in Ingersheim gebaute, Störsteine bekommen, die dafür sorgen, dass zusätzlicher Sauerstoff ins Wasser gelangt.

Der Bau der rauen Rampe kostet insgesamt 180.000 Euro. Die Stadt rechnet mit Zuschüssen in Höhe von 85 Prozent. Die verbleibenden 15 Prozent in Höhe von 27.000 Euro können bei den Ausgleichsmaßnahmen auf dem Ökokonto verbucht werden. "Monetär ist der Bau der Rampe für uns eine Nullnummer", sagte Baubürgermeister Herbert Holl im Gemeinderat. Gebaut wird voraussichtlich im August 2017 - vielleicht zeitgleich mit dem Neubau des Herrenstegs.