Crailsheim Eine Kapsel voll guter Wünsche Grundstein für neue Waldorfkinderkrippe in Crailsheim gelegt

Susanne Hammer (rechts), Vorsitzende des Waldorfvereins Crailsheim, und die Erzieherin Brigitte Drexel versenken den Grundstein der Krippe. Foto: Julia Vogelmann
Susanne Hammer (rechts), Vorsitzende des Waldorfvereins Crailsheim, und die Erzieherin Brigitte Drexel versenken den Grundstein der Krippe. Foto: Julia Vogelmann
Crailsheim / JULIA VOGELMANN 24.04.2013
In der Friedrich-Bergius-Straße wurde der Grundstein für die neue Waldorfkinderkrippe gelegt. Bis Ende des Jahres sollen dort zwei Gruppen einziehen. Viele gute Wünsche begleiten das Bauvorhaben.

Nur einen Steinwurf von Kindergarten und Schule entfernt soll die neue Kinderkrippe entstehen, die ab Ende 2013 zwei Gruppen mit jeweils zehn Kindern Platz zum Entfalten bieten soll.

Bereits seit 2008 trägt sich der Waldorfverein mit dem Gedanken, die Krippe auszubauen, die bisher in kleiner Form in einer Wohnung untergebracht ist.

"Im Moment befinden sich die Schlafplätze neben der Garderobe, wo es am lautesten ist und die Küche ist ein abgeschlossener Raum. Jetzt bekommen wir Raum, in dem es möglich ist, Ruhe zu finden und wo es die Gelegenheit für aktives Miterleben gibt, was ja einer unserer wichtigsten pädagogischen Ansätze ist", erklärt Krippenerzieherin Nadine Roos zusammen mit ihrer Kollegin Brigitte Drexel. Damit der Bau gleich zu Beginn unter einem guten Stern steht, versenkten Schüler, Kindergärtner, Eltern und Erzieher gemeinsam einen sogenannten Pentagondodekaeder, in den sie vorher kleine Zettel mit guten Wünschen, Bilder und kleine Symbole gelegt hatten.

Zwei Schneckenhäuser legte Architekt Lamparter in das Gefäß, die ihm bei der Planung des Gebäudes als Vorbild gedient hatten. "Es sollte etwas entstehen, das rund ist, die Kinder betreut und beschützt, in dem Raum ist und wo das Herausschauen lockt", so der Architekt. Nadine Roos wünschte, dass ein Ort entsteht, an dem die Kinder glücklich sind, wie in einem Zuhause, nicht wie in einer Institution.

Und Oberbürgermeister Rudolf Michl betonte die Wichtigkeit von Orten, an denen Kinder die Möglichkeit haben, in die Gesellschaft hineinzuwachsen und soziale Kompetenz zu erlangen, was er heute als wichtiger denn je erachtet. Die Schüler der zweiten Klasse waren da in ihren Wünschen pragmatischer, neben Glück, Spaß und Gesundheit wünschten sie in ihrem kleinen Brief zwei Jahre Ferien für die Krippenkinder. . .

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel