Abtsgmünd Ein großer Wurf

Abtsgmünd / FA 25.09.2012
Wildenhof, Wildenhäusle, Altweihe und die Hammerschmiede werden an die künftige interkommunale Abwasserbeseitigung angeschlossen.

Nachdem einige Bewohner aus den Seestaaten Wildenhof und Wildenhäusle Bedenken gegen einen Anschluss an die interkommunale Abwasserbeseitigung Abtsgmünd-Adelmannsfelden hatten, konnten nach einer Bürgerinformation nun alle Betroffenen davon überzeugt werden, dass diese Chance genutzt werden sollte.

Der Gemeinderat sah dies auch so und stimmte am Donnerstagabend einstimmig für den Anschluss. Im Endstadium wird das Abwasser dieser Teilorte dann in die noch zu erweiternde Kläranlage in Abtsgmünd fließen.

Die Mehrkosten für den Anschluss liegen bei rund 920 000 Euro, der erwartete Zuschuss beträgt jedoch rund 630 000 Euro, sodass sich alle Gemeinderäte darin einig waren, dass der aufzubringende Gemeindeanteil hervorragend angelegtes Geld ist.

Horst Schmid und Marlies Büker freuten sich, dass es nun doch so schnell geklappt habe. Man müsse diese einmalige Chance nutzen, betonte Bürgermeister Armin Kiemel und sicherte zu, die Fördermittel sofort zu beantragen.

Bevor die teilweise Aufhebung des Wasserschutzgebietes im Bereich der Gallenbergquellen in Untergröningen erfolgt, sollen die Fachbehörden nochmals zu einer Stellungnahme aufgefordert werden. Es soll sichergestellt sein, dass das Wasser aus der naheliegenden Dachsklingenquelle, die von der Lammbrauerei Untergröningen zur Bierherstellung verwendet wird, durch die Aufhebung des Wasserschutzgebietes keinerlei Beeinträchtigungen erleidet.

Kiemel informierte darüber, dass das Vergabepaket Schlosserarbeiten, Böden und EDV für den Neubau des Gymnasiums bei einem Planansatz von 602 000 Euro ein Submissionsergebnis von 589 000 Euro erbracht habe. Das Vergabepaket Fünf (Türen, Trockenbau, Labore) stehe mit einem Planansatz von rund 1,5 Millionen Euro kurz vor dem Abgabeschluss.