Dinkelsbühl Durch Stadt auf jüdischen Spuren

Dinkelsbühl / PM 07.11.2014

Dr. theol. Gerhard Gronauer führt am Sonntag, 9. November, von 14 bis 15.30 Uhr "Auf jüdischen Spuren durch Dinkelsbühl - Rundgang am Gedenktag der Novemberpogrome von 1938". Treffpunkt ist am Rathaus.

Bis 1933 wohnten 62 Juden in Dinkelsbühl. 43 Personen sahen sich bereits aufgrund der Repressalien vor 1938 gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Zwei Tage nach den Novemberpogromen war Dinkelsbühl "judenfrei".

Der kostenlose Gang durch die Stadt sucht entlang der Stolpersteine die Häuser der jüdischen Bevölkerung sowie die Synagoge auf.

Der Referent ist Pfarrer in Dinkelsbühl und im Verein "Begegnung von Christen und Juden in Bayern" aktiv. Im April 2014 verlieh ihm das Gießener Institut für Israelogie den Franz-Delitzsch-Preis für ausgewogene und sachgerechte Erarbeitung jüdisch-christlicher Themen.

Der Nachmittag ist Teil der Veranstaltungsreihe "Wege ins Heilige Land - über Israel und Palästina nachdenken", die in Kooperation mit der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Dinkelsbühl stattfindet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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