Info Dienerin der Frau

15.02.2013

Voraussetzung für diesen Beruf ist, dass eine angehende Doula selbst zumindest ein Kind geboren hat. Die Doula übt keine medizinische Funktion aus und greift nicht in medizinische Belange ein. Deshalb verhält sie sich auch loyal und respektvoll gegenüber der Arbeit der Hebammen und des medizinischen Personals.

Eine Doula wird von der Schwangeren beauftragt und als Privatleistung bezahlt. Das Honorar beträgt zwischen 450 und 750 Euro. Zu den Leistungen gehören zwei Vorgespräche, Rufbereitschaft rund um den errechneten Geburtstermin, telefonischer Kontakt und Erreichbarkeit, die Begleitung der Geburt und ein Nachgespräch. Ist es einer Frau nicht möglich, das ganze Honorar zu bezahlen, vermittelt die

Gesellschaft für Geburtsvorbereitung (GfG) Adressen von Hilfsorganisationen. Kontakt: GfG Bundesverband, Telefon 030 / 45 02 69 20 oder www.gfg-bv.de.

Der seit 1992 bestehende Verein „DONA International“ (www.dona.org) ist die größte und älteste Doula-Vereinigung weltweit. Sie hat zurzeit mehr als 7000 Geburts- und Wochenbett-Doulas. 2008 wurde in Freisbach der deutsche Doula-Verband „Doulas in Deutschland“ (www.doulas-in-deutschland.de) gegründet. hof