Ausstellung Die Themen treffen die Bedürfnisse der Besucher

Peer Ley ist überzeugt, dass die Vitawell-Messe gesundheitsbewussten Menschen eine wichtige Plattform bietet.
Peer Ley ist überzeugt, dass die Vitawell-Messe gesundheitsbewussten Menschen eine wichtige Plattform bietet. © Foto: Alisa Grün
Crailsheim / ht 03.01.2018
Die Messe Vitawell geht in die achte Runde: Am Samstag, 13. Januar, und Sonntag, 14. Januar, dreht sich im Hangar wieder alles um die Themen Gesundheit, Wohlbefinden und medizinische Versorgung.

Die Gesundheit steht ganze zwei Tage lang im Crailsheimer Hangar im Fokus. Die Messe Vitawell, die bereits zum achten Mal stattfindet, bietet mit ihren zahlreichen Ausstellern und Referenten kompetente Beratung und Informationen aus erster Hand. Sie ist aber nicht nur Anlaufstelle für Menschen mit Erkrankungen, sondern beschäftigt sich auch mit Prävention, Sport und Ernährung. Peer Ley, Lesermarkt- und Marketingleiter der Südwest Presse Hohenlohe, spricht über die Entwicklung und Ansprüche der Gesundheitsmesse.

Herr Ley, die Gesundheitsmesse Vitawell geht in diesem Jahr bereits in die achte Runde. Weshalb ist die Messe derart erfolgreich?

Peer Ley: Ich glaube, die Messe ist deshalb so erfolgreich, weil wir mit unseren Themen „Gesundheit, Wohlbefinden und medizinische Versorgung“ den Zeitgeist und die Bedürfnisse der Menschen treffen.

Mit wie vielen Besuchern rechnen Sie an den zwei Messetagen?

Ich rechne mit bis zu 5000 Besuchern. Für eine Fachmesse in unserer Region ist das durchaus eine sehr gute Zahl.

Hat sich die Anzahl der Besucher und Aussteller in den letzten Jahren erhöht?

Ja, die Messe wurde vor allem im letzten Jahr deutlich stärker frequentiert. Die Besucherzahlen schwanken allerdings leicht, da sie auch von den Themen im Vortragsbereich abhängig sind.

Ist die Gesundheitsmesse nur etwas für Menschen mit einer Erkrankung?

Nein, natürlich nicht nur. Wie der Name schon sagt, geht es um „Gesundheit“ und da ist die Prävention durch Sport, Ernährung und Vorsorge ein entscheidendes Element. Natürlich geht es aber auch um die Wiedergenesung und die Rehabilitation nach Erkrankungen oder Eingriffen.

Auf welche Programmpunkte dürfen sich die Besucher bei der achten Auflage freuen?

Neu in diesem Jahr ist das Rahmenprogramm. An beiden Tagen gibt es um 13 Uhr Tanz-Vorführungen. Samstags findet eine Vorstellung des Kinderballetts unter der Leitung von Norma Monroy statt. Sonntags treten die fünf verschiedenen Tanzgruppen der „Movin Dance Company“ aus Crailsheim auf. Ein weiteres Highlight für die Besucher ist mit Sicherheit auch der Aufbau eines überdimensionalen und begehbaren menschlichen Organs.

Haben sich in den vergangenen acht Jahren wesentliche Veränderungen an dem Messekonzept ergeben?

Konzeptionell werden unsere vier Messe-Bausteine immer den Kern der Vitawell ausmachen. Diese sind: medizinische Versorgung, Reha und Pflege; Wellness, Spa und Wohlbefinden; Sport, Ernährung und Vitalität; medizinische Fachvorträge.

Dieses Jahr möchten wir jedoch unter dem Motto „Familie und Bewegung“ neue und unterhaltende Elemente in die Messe aufnehmen. Mit einer guten Moderation und Showeinlagen wird stärker auf die Unterhaltungskomponente Wert gelegt.

Sehen Sie weitere Entwicklungsmöglichkeiten dieser lokal angelegten Gesundheitsmesse?

Ja natürlich, davon bin ich ­überzeugt. Wir haben hier ein Thema aufgegriffen, das die Menschen stark bewegt. Denn die wohn­ortnahe und damit lokale beziehungsweise regionale Gesundheitsversorgung wird eine der großen gesellschaftlichen ­Herausforderungen unserer Zeit sein.

Und vergessen Sie dabei nicht den wirtschaftlichen Aspekt. Die Themen medizinische Versorgung und Pflege sowie Wellness, Sport und Vitalität werden auch in unserem lokalen Markt, künftig noch mehr als heute, an Bedeutung gewinnen.

Erklärtes Ziel ist es, die Vitawell als Gesundheitsmesse im gesamten Landkreis Schwäbisch Hall zu etablieren. Ist dieses Ziel mittlerweile ­nähergerückt?

Konzeptionell muss hierüber ­gemeinsam mit unseren Partnern, allen voran dem Klinikum Crailsheim, nachgedacht werden. Wir sind hier auf einem guten Weg.

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