Mutlangen Die Not der Flutopfer lindern

Der erste Hilfstransport hat Mutlangen in Richtung Bosnien verlassen: Landrat Klaus Pavel (Mitte), Envera Jusic (links neben ihm), Krankenhausdirektor Walter Hees (Zweiter von links), Aida Sehic (Vierte von links) und Hans-Peter Reuter von der Stadt Schwäbisch Gmünd (Sechster von links) mit dem Helfer-Team, das sich für die Flutopfer engagiert. Foto: Landratsamt
Der erste Hilfstransport hat Mutlangen in Richtung Bosnien verlassen: Landrat Klaus Pavel (Mitte), Envera Jusic (links neben ihm), Krankenhausdirektor Walter Hees (Zweiter von links), Aida Sehic (Vierte von links) und Hans-Peter Reuter von der Stadt Schwäbisch Gmünd (Sechster von links) mit dem Helfer-Team, das sich für die Flutopfer engagiert. Foto: Landratsamt
Mutlangen / SWP 31.05.2014
Der Ostalbkreis unterstützt die Flutopfer in der Region Samac in Bosnien-Herzegowina. Ein erster Hilfstransport ist bereits auf den Weg geschickt worden.

Landrat Klaus Pavel, Krankenhausdirektor Walter Hees und Hans-Peter Reuter von der Stadt Gmünd haben den ersten Hilfstransport vom Stauferklinikum in Mutlangen aus in die bosnischen Städte Doboj und Maglaj verabschiedet. Initiiert und koordiniert haben den Transport die bei der Kreisverwaltung beschäftigte Aida Sehic und Envera Jusic vom Stauferklinikum.

Ein großer Sattelzug, den die Aalener Spedition Roder zur Verfügung stellt, sowie zwei Privat-Autos transportierten rund 54 Kubikmeter Lebensmittel, 28 Kubikmeter Hygieneartikel, drei Kubikmeter Werkzeug sowie 21 Kubikmeter Kleidung und Bettwäsche. Gut 20 Helfer waren erforderlich, um die große Menge an Hilfsgütern zu verladen. Das Stauferklinikum in Mutlangen hatte ebenso wie die Kreisverwaltung spontan Räume zur Verfügung gestellt, um die nach dem ersten Spendenaufruf zahlreich eingegangenen Hilfsgüter zwischenzulagern. Auch Medikamente wurden für die Katastrophenregion gesammelt und werden dem Klinikum in Tesanj zur Verfügung gestellt.

Azemin Velispahic, Deniz Julagdzija, Izudin Mesic, Mersad Jusic, Armin Grahic und Amsal Tufek, Mitglieder der bosnisch-islamischen Gemeinschaft und des Jugendkulturvereins KUD-Cardak-2012 Gmünd, haben sich bereit erklärt, die Fahrt zu übernehmen; für die Spedition Roder sitzt der bosnischstämmige Meris Halilovic am Steuer. Aida Sehic (Landratsamt), und Envera Jusic (Stauferklinik) hatten den Spendenaufruf gestartet.

Info Spendenkonto: Landratsamt Ostalbkreis, Stichwort "Hilfe für Bosnien", Konto-Nr. 110 000 347, IBAN DE52 614500500110000347, BLZ 614 500 50, SWIFT-BIC OASPDE6A.

Wer die Hilfe in die Wege leitet

Koordiniert wird die Hilfsaktion bei der Kreisverwaltung von Aida Sehic, Telefon 07361 / 503-1360, E-Mail aida.sehic@ostalbkreis.de. Ansprechpartner bei der Stadt Gmünd ist Hans-Peter Reuter, Telefon 07171 / 603-5040, E-Mail fluthilfe@schwaebisch-gmuend.de und beim Verein KUD-Cardak-2012, Envera Jusic, Telefon 07171 / 70 11 703, E-Mail envera.jusic@stauferklinikum.de.

SWP

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