Crailsheim Fest: Gemeinschaft auf dem Roten Buck pflegen

Sich unterhalten und mit kühlen Getränken anstoßen: Beim 38. Straßenfest der Bürgergemeinschaft Roter Buck geht es gemütlich zu.
Sich unterhalten und mit kühlen Getränken anstoßen: Beim 38. Straßenfest der Bürgergemeinschaft Roter Buck geht es gemütlich zu. © Foto: Oliver Färber
Crailsheim / Oliver Färber 06.08.2018
Zum 38. Mal feiert die Bürgergemeinschaft am Samstag ihr Straßenfest mit vielen Besuchern.

Das Thermometer steht am Samstagabend immer noch an der 30-Grad-Marke. Die Sonne prallt auf den Asphalt der Wolfgangstraße. Kein Wunder also, dass kurz nach 17 Uhr die Menschen noch nicht unbedingt ihre Zeit auf den Garnituren vor dem Bürgertreff verbringen wollen. Doch unter den schattenspendenden Zeltplanen lässt es sich aushalten. Das haben ein paar Interessierte schon entdeckt und haben sich die besten Plätze beim Straßenfest der Bürgergemeinschaft Roter Buck bereits reserviert. Vor allem fließen Getränke direkt aus dem Kühlschrank oder Kühlwagen.

Norbert Oelke und seine ehrenamtlichen Mitstreiter haben für genügend Vorrat für einen heißen Sommertag gesorgt. Schließlich sind sie ja keine Anfänger: Zum 38. Mal wird das Straßenfest heuer gefeiert. „Und auch das letzte Mal war es schon ziemlich heiß“, erinnert er sich. Auch daran, dass erst zum dritten Mal am Bürgertreff an der Wolfgangstraße gefeiert werde. „Hier ist alles da. Man braucht keine Toilettenwagen oder muss Material herumschleifen“, betont er, dass er diesen Ort nun als ideal empfindet.

Früher, da wurde auf dem Roten Buck auch nicht nur samstags gefeiert. „Da war es auch sonntags“, schwelgt er in Erinnerungen. Doch heute sei es schwer, ehrenamtliche Helfer und auch Gäste für zwei Tage zu bekommen. „Die Leute bringst du nicht mehr zusammen. Schließlich gehören ja auch Auf- und Abbau dazu“, fügt er hinzu. Schon seit 8 Uhr morgens wird auf und an der Wolfgangstraße gearbeitet, damit um 14 Uhr die ersten Gäste anstoßen können.

Um fehlenden Zulauf macht sich die Bürgergemeinschaft keine Gedanken. „Die Menschen kommen ab 20 Uhr, wenn es kühler wird. Dann geht’s richtig los“, weiß der Vorsitzende.

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