Volksfest Die Freunde feiern mit

Ute Schäfer 02.09.2017
Volksfest: Drei der vier Partnerstädte sind heuer mit Delegationen vertreten, wenn Crailsheim seine fünfte Jahreszeit begeht.

Die Crailsheimer Partnerstädte lassen es sich nicht nehmen, auch in diesem Jahr das Volksfest mit kreativen Beiträgen zu bereichern, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.Aus der litauischen Partnerstadt kommen gleich drei Gruppen: Nemunelis, Santaka und Skirsnemune Theater. Die 18 Tänzer der Gruppe aus Nemunelis nehmen die Crailsheimer mit auf eine Reise nach Litauen. Mit traditionellen und modernen Musikstücken und Tänzen zieht ein Stück Baltikum in der Stadt ein. Die passenden Trachten dürfen dabei nicht fehlen. Die Schauspieler aus Skirsnemune absolvieren Auftritte in eigenen Kostümen. Zehn Musikerinnen und Musiker aus Santaka kündigen an, die litauische Partnerstadt mit der ihnen typischen Energie repräsentieren zu wollen. „Die Gruppen bringen mehrere Generationen zusammen und das ein oder andere aus den vergangenen Jahren bekannte Gesicht ist ebenfalls dabei“, schreibt die Stadt.

Die Gruppen aus Jurbarkas beteiligen sich an beiden Tagen am Festzug und treten am Sonntag um 15 Uhr auf dem Schweinemarktplatz auf. Bürgermeister Skirmantas Mockevicius und weitere Offizielle aus Jurbarkas sind auch mit von der Partie.

Außerdem wird eine 33-köpfige Gruppe aus der französischen Partnerstadt Pamiers auf dem Volksfest erwartet. Die Gruppe besteht aus 15 Musikern und 18 Bürgern. Die Saxofonisten, Blechbläser und Trommler der Dahut-Band laufen am Samstag und Sonntag beim Festzug mit und treten darüber hinaus am Samstag um 15 Uhr auf dem Schweinemarktplatz auf. Aus dem polnischen Bilgoraj sind fünf Offizielle zu Gast. Die amerikanischen Freunde aus Worthington kommen nmicht zum Volksfest, sie waren erst kürzlich beim Kulturwochenende zu Gast.

Info Das Programm auf dem Schweinemarktplatz: Am Volksfestsamstag um 15 Uhr spielt die  Dahut-Band aus Pamiers; am Sonntag um 15 Uhr treten die Gruppen Nemunelis, Santaka und Skirsnemune aus Jurbarkas auf.

Kein Besuch, aber ein Brief aus den USA

Aus Worthington kommt in diesem Jahr niemand zum Volksfest. Das ist nicht verwunderlich, denn immerhin war zum Kulturwochenende eine 120-köpfige Bürgerdelegation samt Bürgermeister Mike Kuhle nach Crailsheim gereist, um das Partnerschaftsjubiläum zu feiern. Die Reisegruppe ist wieder gut im amerikanischen Alltag angekommen. Bürgermeister Kuhle hat unlängst ein nettes Schreiben nach Crailsheim geschickt, in dem er sich für die Gastfreundschaft bedankt. Er erwähnt speziell Oberbürgermeister Rudolf Michl, Carola Schnabl, die Vorsitzende des Worthington-Komitees, und überhaupt jeden einzelnen Crailsheimer Bürger: „Wir fühlten uns überall in der Stadt willkommen und zuhause. Vielen Dank!“ Worthington sei dankbar und geehrt, Teil dieser wunderbaren Städtepartnerschaft zu sein. „Lasst uns daran denken, dass die Verbindung unserer Städte gut für uns ist, für unsere Länder und für die Welt.“ uts