Gschwend Der Weg vom Korn zum Mehl

Gschwend / NICOLE OCKERT 11.11.2014
Ein Besuch in der Gschwender Mühle stand kürzlich bei den Drittklässlern der Heinrich-Prescher-Schule auf dem Stundenplan. Den Weg vom Korn zum Mehl erläuterte ihnen Gustav Knödler.

Im Rahmen der Projekttage zum Thema Getreide durften die Klassen 3a und 3b der Heinrich-Prescher-Schule in Gschwend die Gschwender Mühle besichtigen. Einen interessanten Einblick in das Berufsfeld des Müllers bot Gustav Knödler. Er nahm sich viel Zeit, um den Kindern die Mühle und die dortigen Maschinen zu zeigen, erklärte das Müllerhandwerk und hatte auf alle Fragen der Kinder die passende Antwort.

Ohne Maschinen eine echte Knochenarbeit

Die Drittklässler konnten bei dieser Gelegenheit auch das, was sie in der Schule theoretisch gelernt hatten, durch praktische Erfahrungen ergänzen. Der Weg vom Korn zum Mehl wurde anhand der verschiedenen Maschinen und Geräte in der Mühle gezeigt. An verschiedenen Mitmachstationen, die von den beiden Klassenlehrerinnen Melanie Di Mauro und Petra Dominik organisiert worden waren, konnten die Kinder dann auch umsetzen, was sie gelernt hatten. Sie versuchten auch, Körner von Hand mit einem Stein zu mahlen und lernten, dass dies eine echte Knochenarbeit sein kann. Dadurch wurde klar, wie hilfreich Maschinen sein können und wie viel Aufwand betrieben werden muss, bis das fertige Mehlpäckchen im Laden zum Verkauf steht.

Eine Vielzahl von Getreidearten in unterschiedlichen Mahlgraden konnten die Kinder an einem liebevoll gestalteten Schautisch betrachten. Weil viele Kinder so manches Getreide bisher nur von Abbildungen kannten, war diese Station besonders lehrreich.