Crailsheim Der etwas andere Dorfpokal

Mit Karacho ins Wasser: Wer es beim Sprung ins Becken am stärksten spritzen lässt, gewinnt.
Mit Karacho ins Wasser: Wer es beim Sprung ins Becken am stärksten spritzen lässt, gewinnt. © Foto: Ursula Richter
Crailsheim / Ursula Richter 09.07.2018
Viel Badespaß hat es am vergangenen Samstag gab es beim Freibadfest in Goldbach gegeben. Bei einer lustigen Schwimmolympiade wurden die besten Mannschaften gesucht.

Sven Kretschmaier von den siegreichen Fußballern stellte zur Suche nach dem besten Team fest: „Die Disziplinen sind so gewählt, dass jeder mitmachen kann.“ Jeder, das heißt nicht nur die Zweitplatzierten, die Hofmanns, die zum ersten Mal antreten und aus zwei Familien mit dem entsprechenden Nachnamen stammen. Auch die Freiwillige Feuerwehr und der Chor Fuchslochlerchen und ein reines Kinderteam, das dann außer der Reihe mit einem Eis für den großen Eifer belohnt wurde, mit dem es kämpfte.

Nach dem olympischen Motto „Dabei sein ist alles“ ging es mit jeweils vier Schwimmern und bis zu zwei Ersatzschwimmern los. „Je Team mindestens eine Frau und jemand unter 14 Jahren“, verkündete Viola Müller-Ludwig, die Vereinsvorsitzende, mit ihrem Megafon. „Wir werden jetzt im Nichtschwimmerbereich fünf Ringe versenken. Jede Mannschaft muss vier Bahnen schwimmen.“

Schatztauchen also, Sven Kretschmaiers Lieblingsdisziplin: „Weil da schwimmen und tauchen vereint ist.“ Alle Zuschauer feuern die Schwimmer an und klatschen Beifall. „Der Ball muss tanzen“ hatte als Schwierigkeit, dass ein Ball von zwei Personen über das Wasser zu transportieren ist, ohne dass der Ball das Wasser berührt. Das gibt viel Anlass zu vergnügtem Gelächter. Ebenso wie die Spaghetti-Staffel, bei der eine Schwimmnudel zwischen den Beinen gehalten und ausschließlich mit Armbewegungen möglichst schnell geschwommen werden musste. Immer ging es um Zeit, auch beim Abschleppen, bei dem die abgeschleppte Person nichts zur Fortbewegung beitragen durfte.

Markus Müller zog sich nach dieser Runde mit anderen zurück, um zu rechnen. Währenddessen begann mit viel Hallo der so-
genannte Arschbomben-Wettbewerb. Von einem blauen Startblock sollte der jeweilige Teilnehmer so ins Wasser springen, dass die maximale Wasserverdrängung entsteht, dass es also so viel wie möglich spritzt. Die Jury saß mit spitzem Bleistift dabei und schätzte das Ergebnis. Hier ging es nicht um 16 Sekunden Unterschied wie zwischen den Siegern, den Fußballern, und der Hofmannschaft. Hier hätte das Resultat auch akustisch festgestellt werden können. Bei Christian Swonke wurde am meisten aufgeschrien. Da war es dann günstig, dass fast alle Zuschauer Badekleidung trugen.

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