Engagement Der Arbeitskreis Burgbergstraße hofft auf Weihnachtsspenden

Mit Begeisterung dabei: Frauen aus der Burgbergstraße beim Adventskranzbinden am Montag.
Mit Begeisterung dabei: Frauen aus der Burgbergstraße beim Adventskranzbinden am Montag. © Foto: Melissa Binder
Sebastian Unbehauen 23.11.2016
Der Arbeitskreis Burgbergstraße leistet das ganze Jahr über wertvolle Arbeit – und hofft auf großzügige Vorweihnachtsspender.

Das Motto „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ gilt in der Burgbergstraße bekanntlich das ganze Jahr über: Die Ehrenamtlichen des dortigen Arbeitskreises (AK) kümmern sich sommers wie winters unermüdlich um die Menschen in dem Stadtteil, verteilen Essenspakete, laden zur Mutter-Kind-Gruppe, erteilen Nachhilfe-Unterricht, stellen gespendete Kleider und Möbel zur Verfügung, helfen beim Kontakt mit Behörden, und, und, und.

Gleichwohl bedeutet die Vorweihnachtszeit für den AK Hochsaison. Am Montag etwa hat man zusammen Adventskränze gebunden. „Da sind die Frauen immer mit Begeisterung dabei“, sagt Irmgard Brenner vom Arbeitskreis.

Sie haben in den vergangenen Wochen auch schon Lavendel-­Säckchen genäht sowie Sterne aus Quark-Hefeteig und Stollen gebacken. Kinder lesen in der Mutter-Kind-Gruppe derzeit regelmäßig Gedichte vor und werden heftig beklatscht, im Dezember bei der großen Weihnachtsfeier im Christusgemeindehaus zeigen sie dann im großen Rahmen, was sie können. Und am Heiligen Abend gibt’s wieder das gemeinsame Weihnachtsessen, bei dem kleine, von Flügelau-Realschülern gestaltete Geschenktüten verteilt werden.

Jeder Cent wird gebraucht

Auch aus einem anderen Grund sind die Wochen vor Weihnachten fundamental wichtig: Das Spendengeld nämlich sitzt da bei den Leuten lockerer als sonst – und der Arbeitskreis kann wirklich jeden Cent gebrauchen. Zuletzt ist der kleine Platz vor den AK-Räumen hergerichtet worden, ein Wegchen wurde gepflastert, ein Sandkasten ist geplant. Außerdem befindet sich die Einrichtung der neuen Kleiderkammer gerade in den letzten Zügen. Der Boden ist fertig, die Wände sind gestrichen, die Fenster gerichtet, jetzt fehlt nur noch der Feinschliff. „Kleinigkeiten“, sagt Brenner, „aber ein paar Hundert Euro sind da immer schnell weg“.

Nicht zuletzt geht es natürlich darum, den ganz normalen Regelbetrieb aufrechtzuerhalten – und zumindest einmal im Jahr einen Ausflug als besonderes Schmankerl möglich zu machen. Heuer ging es gemeinsam in den Wildpark Bad Mergentheim. Brenner: „Das war gigantisch. Wir hatten einen Leiterwagen mit Vesper und Getränken dabei. Alle waren begeistert.“ Weihnachtsspenden können eben das ganze Jahr über für glückliche Momente sorgen.

Spendenkonto, Wunschbaum, Patenschaft

Der Arbeitskreis Burgbergstraße  wird gemeinsam von der Christusgemeinde, der diakonischen Bezirksstelle, der Erlacher Höhe und von Ehrenamtlichen getragen. Wer seine Arbeit unterstützen will, kann Geld auf folgendes Konto überweisen: evangelische Kirchenpflege, IBAN: DE80 6225 0030 0000 002754, BIC: SOLADES1SHA, Verwendungszweck: Arbeitskreis
Burgbergstraße. 

Im Bürgerbüro der Stadt im Erdgeschoss des Rathauses wird wieder ein Weihnachtsbaum mit Wunschzetteln von Menschen aus der Burgbergstraße aufgestellt. Nach dem ersten Advent können die Zettel mitgenommen und die Geschenke später dorthin zurückgebracht werden.

Eine weitere Möglichkeit, dem Arbeitskreis zu helfen, ist die Übernahme einer Patenschaft für einen Musikschüler. Wer daran Interesse hat, kann sich unter Telefon 01 77 / 4 53 81 77
oder 0 79 51 / 66 12 melden. sebu