Eigentlich hatte die baden-württembergische Landesregierung die Wiederöffnung der bisher aufgrund der Corona-Verordnung geschlossenen Spielplätze zum 6. Mai damit begründet, dass sie den Kommunen genug Zeit zur Umsetzung der damit verbundenen Hygieneempfehlungen geben wollte. Dies hat aber nicht ganz hingehauen, wie die Crailsheimer Stadtverwaltung mitteilt. „Leider sind diese von den Städten und Gemeinden sehnsüchtig erwarteten Hygieneempfehlungen nun erst am späten Dienstag durch das Ministerium mitgeteilt worden“, bedauert Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer.

Doch die Stadtverwaltung und der Baubetriebshof gingen schnell ans Werk. So wurde für alle 74 öffentlichen Anlagen gemäß der Vorgaben die Quadratmetergröße und daraus wiederum die maximale Zahl an erlaubten Kindern ermittelt.

Bis Mittwochabend ist es dann gelungen, sämtliche städtischen Spielanlagen freizugeben und mit den entsprechenden Hygienehinweisen zu versehen. Spielgeräte oder -plätze an Schulen oder Kitas bleiben zunächst geschlossen.

Ebenfalls gesperrt bleibt der Degenbachsee samt dem dortigen Spielplatz, wo noch Sanierungsarbeiten am Kiosk laufen. Zudem hofft die Stadtverwaltung noch auf eine Bestimmung der Landesregierung, was den Umgang mit den aktuell noch geschlossenen Badeseen sowie Hallen- und Freibädern angeht.