Liebe Crailsheimerinnen und Crailsheimer,

ich habe das neue Jahr mit einem Feuerwerk begonnen und war so glücklich und dankbar, dass ich in meiner zweiten Heimat Crailsheim, ins neue Jahr starten durfte.

Ich starte mit guten Vorsätzen ins Jahr 2019.

Dazu gehörte zum einen die Fortsetzung verschiedener Freizeitaktivitäten, denen ich seit meiner Ankunft in Crailsheim nachgehe, Orchester und Tanzschule Hiller. Zudem besuchte ich im Januar auch viele Basketballspiele der Merlins, die immer so viel Spaß machen.

Im Februar beendete ich meinen Tanzkurs mit einem Abschlussball. Hier zeigten wir alle Tänze, die wir gelernt haben. Es war ein sehr schöner Anlass und ich trug mein Prom-Kleid, das ich im letzten Jahr in den USA trug. Prom ist unser Abschlussball in den USA. Es war eine der lustigsten und interessantesten Erfahrungen, die ich in meiner Zeit im Ausland gemacht habe. Ich habe es geliebt, mit meinen Freunden tanzen zu können. Ich gehe auch gerne zu den Samstagabend-Tanzpartys.

Ich habe am Stadtfeiertag teilgenommen. Bei der Gala saß ich mit den Bürgermeistern aus allen Ländern, einschließlich der Bürgermeister aus Crailsheim, an einem Tisch. Ich habe es wirklich genossen, mit den Bürgermeistern aller anderen Länder zu sprechen. Sie haben Vertreter aus allen Städten, einschließlich mir, interviewt. Sie zeigten auch Videos der Partnerstädte unter anderem ein Worthington-Video. Ich war sogar im Video im Alter von ungefähr zehn Jahren zu sehen. Sie servierten auch Speisen aus allen Ländern. Aus Worthington gab es eine Thanksgiving-Mahlzeit mit Truthahn, Süßkartoffeln, Cranberries und Gemüse. Es war sehr lecker. Am Sonntag ging ich zur Präsentation über die Geschichte der Frauen in Crailsheim. Am Dienstag war der Bürgerabend. Es gab Stände aus allen Partnerstädten mit Informationen und Essen. Am amerikanischen Stand gab es Fakten über die Geschichte und viele Süßigkeiten. Ich wurde wieder zusammen mit Lilo Herzig, der letztjährigen Austauschschülerin in Worthington, interviewt. Es war sehr informativ. Dann endete alles am Mittwoch, als die Stadtkapelle spielte und Menschen, die Wichtiges für die Stadt geleistet haben ausgezeichnet wurden. Die aktive Teilnahme an den Stadtfeierlichkeiten hat mir sehr viel Spaß bereitet.

Schüleraustausch mit Worthington Neues Land, neue Leute

Crailsheim/Worthington

Ende Februar zog ich aus dem Haus der Zanzingers zu den Baumanns, meiner dritten Gastfamilie. Sie besteht aus Mutter und Vater, dann drei Kindern, zwei Mädchen, die zwölf und 15 Jahre alt sind, und einem kleinen Jungen, der neun Jahre alt ist. Beide Familien sind so nett und herzlich.

Ich hatte im März meinen 17. Geburtstag und so kamen meine Mutter und meine älteste Schwester, um mich zu besuchen. Sie kamen an einem Freitagabend und wir fuhren dann direkt mit dem Zug nach Berlin. Es war so schön, sie nach so langer Zeit zu sehen, und es ist schwer zu glauben, dass ich schon acht Monate im Ausland bin. Wir kamen gegen Freitag um 23.30 Uhr in Berlin an.

Wir hatten am Samstag einen langen und anstrengenden Tag. Wir starteten um 8.00 Uhr morgens im Ragstock. Wir haben Berlin von oben gesehen und es war wirklich erstaunlich, wie weit man sehen konnte. Wir gingen dann zu einigen Denkmälern, darunter dem Denkmal für ermordete Juden, Checkpoint Charlie und dem dortigen Museum. Wir haben auch das Brandenburger Tor bei Nacht und Tag besucht, um die verschiedenen Perspektiven zu sehen. Am meisten gefiel mir die East Side Gallery mit ihren Kunstwerken. Am Sonntag frühstückten wir dann im Fernsehturm und fuhren dann mit dem Zug wieder nach Crailsheim. Dort aßen wir mit meiner jetzigen Familie zu Abend. Berlin war eine kurze Reise, aber es hat viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass ich eines Tages wiederkommen kann.

Städtepartnerschaft Das Deutsch war Hohenlohisch

Crailsheim

Am Montag haben wir meinen Geburtstag gefeiert. Ich ging zur Schule, meine Klasse sang mir ein Geburtstagsständchen und meine Schule gab mir ein schönes Geschenk. Ich habe mit einem Freund zu Mittag gegessen, dann hat meine Mutter mexikanisches Essen gekocht und Kuchen gebacken. Ich war so glücklich, dass ich mit meiner Familie und meinen Freunden meinen Geburtstag feiern konnte und nach so langer Zeit endlich wieder mexikanisches Essen genießen konnte!

Den Rest der Woche haben wir verschiedene Aktivitäten durchgeführt: Wir haben uns mit meinen Gastfamilien getroffen, wir sind nach Oberammergau gefahren, meine Familie hat auch eine Schulhausführung in meiner Schule bekommen. Am Ende der Woche sind wir auch noch nach Nürnberg gefahren.

Nach einer unvergesslichen Woche haben wir uns am Freitagmorgen Auf Wiedersehen gesagt. Es fiel mir schwer, mich zu verabschieden, aber ich bin auch so glücklich, dass ich immer noch ungefähr vier Monate in diesem wunderbaren Land mit all den wunderbaren Menschen habe.

Ich möchte dem Komitee und allen, die mich dabei unterstützt haben, dafür danken.

Vielen Dank für alles!

Mit Herzlichen Grüßen,

Ihre

Chloe Bents

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