Wer so viel Gutes tut für Bienen, für Insekten generell, der fällt auch in der fernen Landeshauptstadt auf. Die Stadt Crailsheim gehört zu den Gewinnern des Landeswettbewerbs „Blühende Verkehrsinseln“. Am Dienstag überreichte Verkehrsminister Winfried Hermann die entsprechende Plakette an Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer. Den Sieg in diesem Wettbewerb teilt sich die Stadt mit Schwäbisch Hall und Karlsruhe.
Während es in Schwäbisch Hall tatsächlich eine Verkehrsinsel ist, die prämiert wurde, ist es in Crailsheim eine Straßenböschung. Was aber kein Problem ist, denn in dem Wettbewerb ging es auch ausdrücklich um straßenbegleitende Grünflächen. Von denen gibt es immerhin 27.000 Hektar allein entlang von Landesstraßen. Zu den Flächen, die nicht einfach nur grün sind, sondern vielen Insekten als Futterort dienen, gehört der Abschnitt der Goethestraße zwischen Bullinger Eck und Johanneskirche. Dort gibt es eine lange, große Böschung von der Stadtumgehung hinunter in die Jagstaue. Dieser Bereich wurde in den vergangenen Jahren umgestaltet – und jetzt dank der vielen Futterpflanzen für Insekten, zu denen auch die in Crailsheim besonders gehegten Bienen zählen, mit der „Goldenen Wildbiene“ ausgezeichnet.

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