Sehr zufrieden – das war das Fazit, das von Kai Hinderberger von der Stadt und von Volkmar Stanoschek, dem Geschäftsführer des Stadtmarketingvereins, nach dem Auftakt des Advents-Carrés am Freitag zu hören war. Auch der Samstag sah bereits zur Mittagszeit vielversprechend aus. Auch kurz vor Einbruch der Dunkelheit waren die Stände gut besucht, und die lange Theke, der das Carré seinen Namen verdankt, wurde ordentlich genutzt.

Der Tresen erfüllt seinen Nutzen für jeden Weihnachtsmarktgänger: Wer sich das Geschehen lieber mit etwas Abstand anschauen will, der duckt sich einmal kurz und steht mit dem Gesicht zur Marktgasse, sodass er alles überblicken kann. Wer lieber mitten im Geschehen ist, gern ein Schwätzchen hält, der ist auf der anderen Seite prima aufgehoben. Schließlich kommt man an dem langen Tresen auch mal mit unbekannten Tischnachbarn ins Gespräch. Besonders schön ist das Carré in der Dunkelheit, wenn die indirekte Beleuchtung noch für zusätzliche Stimmung sorgt.

Weihnachtsengel macht auf dem Advents-Carré viele Selfies mit Bürgern

Neben dem Essen und Trinken gab es ein Marionettentheater für die Kleinsten im Forum unter den Arkaden. Schüler der Musikschule zeigten auf dem Marktplatz ihr Können an verschiedenen Instrumenten und sorgten für Adventsstimmung beim gemeinsamen Singen. Vor dem Hotel Post-Faber waren noch die Eisskulpturen zu bestaunen, die ein Künstler am Freitag angefertigt hatte.

„Wir bekommen ganz viel positives Feedback, vor allem, dass die Atmosphäre auf dem Platz so schön ist“, sagt Hinderberger. Für Atmosphäre sorgte auch der Weihnachtsengel alias Ann-Christin Rößler, die sich im maßgeschneiderten Engelsgewand mit Flügeln und Sternenkrone immer wieder unter die Menge mischte. „Ich musste schon sehr sehr viele Selfies machen, und es macht wirklich Spaß, vor allem mit den Kindern, wenn sie mit strahlenden Augen zu mir kommen“, sagte Rößler.

Veranstalter sind zufrieden

Auch Volkmar Stanoschek ist nach den ersten Auftritten des Weihnachtsengels überzeugt, die Richtige für den Job gefunden zu haben, „wirklich einen netten, charmanten und freundlichen Weihnachtsengel“.  Hallo sagen, ein Bild im aufgebauten Weihnachtsschlitten machen oder ein kleines Geschenk in Empfang nehmen, so sah der Samstagnachmittag für die junge Frau im weißen Kleid aus. Dazwischen ging es immer wieder zum Aufwärmen ins Post-Faber. Alle anderen mussten sich mit Glühwein oder anderen Spezialitäten warmhalten. Auswahl gab es genug.