Ganz offensichtlich zieht die technische Entwicklung auch am Radsonntag des SV Triensbach nicht vorbei. Der Fortschritt hat außer zwei Rädern einen Elektromotor, denn die E-Bikes sind eindeutig auf dem Vormarsch.

Ein Drittel der Teilnehmer des Radsonntags ist inzwischen mit motorisierten Fahrrädern unterwegs, schätzt Dieter Breuninger vom SV, einer der Organisatoren. E-Bikes sind ihm genauso willkommen wie herkömmliche Drahtesel. „Das E-Bike ist eine gute Möglichkeit für ältere Menschen, die lange nicht mehr Rad gefahren sind, sich doch wieder im Freien zu bewegen“, sagt Breuninger.

Der Radsonntag, den der SV Triensbach zum 17. Mal ausgerichtet hat, ist eine gut eingeführte Veranstaltung. Rund 250 Teilnehmer, wie in den meisten Jahren, fanden sich auch gestern bei herrlichem Radlerwetter am Start beim Triensbacher Sportplatz ein – und viele von ihnen zählt Breuninger zu den Stammgästen.

Unter dem Motto „Zum Quellgebiet der Gronach“ hatte der SV vier Strecken vorbereitet. Die 20 Kilometer lange Familientour verlief rund um den Reußenberg. Für Freizeitradler gab es zwei 28 und 40 Kilometer lange Strecken nach Satteldorf und Beuerlbach, und die Sportradler schließlich bewältigten eine 50 Kilometer lange Strecke bis hinauf nach Ellrichshausen.

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20 Helfer waren gestern für den SV im Einsatz, die meisten von ihnen bei Start und Ziel in Triensbach – bei der Anmeldung, in der Küche oder als Fahrer eines Servicewagens, der bereitstand, um bei Pannen an der Strecke zu helfen oder Radfahrer zurückzuholen, falls ihnen unterwegs die Puste ausgehen sollte. Seit 15 Jahren beteiligt sich die AOK am Radsonntag des SV Triensbach. Sie unterstützt den Sportverein unter anderem bei der Werbung für diesen Tag. Und sie regt auch ihre Mitglieder zur Teilnahme an. Zum einen ist die Beteiligung für AOK-Mitglieder kostenlos, zum anderen wird die Teilnahme am Radsonntag für das AOK-Bonusprogramm Pro-Fit anerkannt. „75 Prozent der Teilnehmer des Radsonntags sind AOK-Mitglieder“, sagt Gerd Müller, der Leiter des AOK-Kundencenters Crailsheim. Dies ist ein wesentlich höherer Anteil als der Marktanteil der AOK, der Müller zufolge 60 Prozent beträgt.

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