Zum Jahresende blickt Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer auf ein Jahr zurück, das auch in Sachen Bewerbung um eine Landesgartenschau ein bewegtes war. In einer Pressemitteilung zeigt er sich zuversichtlich, dass die Stadt im kommenden Frühjahr einen Zuschlag im Zeitraum 2032 bis 2036 erhält. Für ihn steht fest, dass kaum eine andere Stadt im Land so von einer Landesgartenschau profitieren würde wie Crailsheim. Zudem verweist er auf die Einigkeit von Gemeinderat, Verwaltung und Bürgerschaft. Ein weiteres Plus sei ein „hervorragendes Konzept“, das im Mittelpunkt der Bewerbung steht, die in den nächsten Tagen in der Landeshauptstadt vorgelegt wird. Zusammenfassend bringt es der Oberbürgermeister so auf den Punkt: „Es ist die Summe der Argumente, die für uns spricht.“

Grimmer erhofft sich von der Landesgartenschau einen „großen Schub“ für Crailsheim

Dass Landesgartenschauen längst nicht mehr Blümchenfestivals sind, hat im Sommer Peter Hauk, Minister für den ländlichen Raum, erneut betont. Die Veranstaltungen seien vielmehr „Auslöser für umfassende Stadtentwicklungsmaßnahmen“. Genau so soll es auch in Crailsheim sein. Grimmer verweist auf die Konversion des Stadtteils Türkei. Der wacht derzeit so langsam aus seinem jahrzehntelangen Dornröschenschlaf auf, und soll mithilfe der Landesgartenschau zu einem Vorzeigestadtteil entwickelt werden, der klimaneutral und (zumindest teilweise) autofrei ist.

Crailsheim

Der Crailsheimer Oberbürgermeister verweist auf Landesgartenschauen in umliegenden Städten wie Schwäbisch Hall, Öhringen und Schwäbisch Gmünd. Die Kommunen hätten einen „großen Schub“ erfahren und würden auch langfristig von der Landesgartenschau profitieren. Grimmer wörtlich: „Wir wollen nicht nur im Basketball in der ersten Liga spielen, sondern auch in Sachen Lebensqualität.“ Er verweist darauf, dass derzeit schon rund 20.000 Menschen in Crailsheim arbeiten. Zudem haben mehrere Firmen angekündigt, zu expandieren.

Was passiert, wenn die Bewerbung abgegeben worden ist? Dann „wird es erst richtig spannend“, lautet die Antwort von Grimmer. Bis zum Besuch der Bewertungskommission müsse ein Programm ausgearbeitet werden, das die Besucher beeindruckt. Die, so Grimmer, „müssen merken, dass in Crailsheim eine unglaubliche Energie und Geschlossenheit steckt