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Crailsheim
Crailsheim / Birgit Trinkle  Uhr
Nach dem Tod einiger Jungstörche ist die Freude am Ingersheimer Nachwuchs heuer besonders groß.

Sieben Jungstörche hat Crailsheim heuer verloren, drei in der Innenstadt, vier in Jagstheim, und es schien, als nehme die halbe Stadt Anteil. „Das tut schon weh“, sagt Helmut Vaas, der für den Nabu die Weißstorchbetreuung in der Region übernommen hat. Umso schöner ist es, wenn er bei der Beringung so wohlgenährten Storchennachwuchs antrifft wie am Donnerstag auf 37 Meter Höhe im Storchennest auf dem – vorher natürlich abgeschalteten – Mobilfunksendemast am Ingersheimer Sportgelände.

Der am Spezialkran hängende Personenkorb hatte das Nest fast erreicht, als die Storchenmama endlich wegflog. Vaas begutachtete die beiden Jungtiere („keine Hungerstreifen in den schwarzen Federn“) wog sie – 3,5 und knapp 3,7 Kilo –, räumte Unrat aus dem Unterschnabel, legte die Ringe an – und entließ sie ins Leben.

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