Wie die Crailsheimer Stadtverwaltung mitteilt, sind dem Albert-Schweitzer-Gymnasium nach der bestätigten Corona-Infektion eines Schülers am Montag im Laufe der Woche weitere Neuinfektionen gemeldet worden, die Quarantäne zur Folge haben. 30 von 73 der Lehrkräfte am Gymnasium dürfen die Schule bis mindestens 22. Oktober nicht mehr betreten. Die noch verbliebenen Lehrer haben die zu vertretenden Unterrichtsstunden ihrer Kollegen übernommen und neben dem eigenen Unterricht auch das Homeschooling für die Schüler in Quarantäne durchgeführt. Ein umfassender Schulunterricht ist laut Stadtverwaltung nun aber nur noch bedingt umsetzbar.

ASG Crailsheim wird ab Freitag teilweise geschlossen

„Auf Empfehlung des Gesundheitsamtes und in enger Absprache mit der Schulleitung haben wir beschlossen, dass die Schule von Freitag an, bis zum Ende der Herbstferien teilweise geschlossen und der Unterricht per Homeschooling fortgeführt wird“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer. Der Donnerstag soll dafür genutzt werden, dass die Lehrer sich und die Schüler entsprechend vorbereiten können. „In Rücksprache mit der Schulleitung haben wir uns dazu entschieden, für die 5. sowie 12. und 13. Klassenstufe weiterhin Präsenzunterricht anzubieten, da hier kaum Personen von einer Quarantäne betroffen sind“, erläutert Grimmer. „Hiermit wollen wir den Teil des Schulbetriebs aufrechterhalten, der unter diesen Umständen auch noch ohne größere Einschränkungen sinnvoll erscheint.“

Landkreis Schwäbisch Hall

Nach den Herbstferien soll es normal weitergehen

Die Schulleitung und die Stadtverwaltung hoffen, mit diesem Schritt aktuelle Infektionsketten zu durchbrechen und somit nach den Herbstferien zum Regelbetrieb zurückkehren zu können. Zunächst werden die Klassenstufen 6 bis 11 also für sechs Schultage – Freitag und die kommende Woche – ins Homeschooling geschickt. „Die getroffene Entscheidung ist uns schwer gefallen, aber durch die strengen Corona-Auflagen bleibt uns wenig Spielraum“, teilt Schulleiter Günter Koch mit.
„Mein Dank geht an das Gesundheitsamt, das Regierungspräsidium sowie die Stadtverwaltung, die uns bei der Entwicklung in den vergangenen Tagen zur Seite standen. Gemeinsam haben wir alle potenziellen Optionen besprochen und sind zum Entschluss gekommen, dass dieser Schritt der beste ist, damit sich die Situation möglichst bald wieder normalisiert.“