Weihnachten ist zwar schon lange vorbei, das bedeutet aber nicht, dass der Crailsheimer Weihnachtscircus ruht. Denn dahinter steckt der Circus Alberti, der auch das restliche Jahr über bei Vorstellungen im Einsatz ist. Normalerweise, denn die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus haben auch das Zirkusunternehmen voll erwischt, wie es in einer Pressemitteilung erklärt. So befindet sich der Circus momentan ohne klare Zukunftsperspektive in Feuchtwangen - der dortige Tourneebeginn wurde wegen Corona abgesagt, genauso wie alle anderen geplanten Gastspiele. „Aufgrund der fehlenden Einnahmen durch verkaufte Eintrittskarten und der erst kürzlich beendeten Winterpause neigt sich das Ersparte dem Ende zu“, teilt das Unternehmen mit. „Und wir wissen nicht, wie es in den nächsten Wochen weitergehen soll.“

Die Angst der Unterhalter? „Die Existenz von Mensch und Tier steht auf dem Spiel und das Kulturgut Circus droht durch das Coronavirus für immer ausgelöscht zu werden.“ Um dies zu verhindern, bittet das Unternehmen um Spenden aus der Bevölkerung - um auch künftig den Unterhalt für seine Tiere und Angestellten bestreiten zu können (siehe Inforubrik).

Der Weihnachtscircus hatte zuletzt vom 20. Dezember 2019 bis zum 5. Januar 2020 Vorstellungen in Crailsheim angeboten. Sein Gastspiel hatte in der Stadt eine erneute Diskussion um die Haltung von Wildtieren angestoßen. In diese schaltete sich auch Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer ein - und kündigte an, 2020 dem Gemeinderat erneut ein Verbot von Wildtierhaltung auf städtischen Flächen vorzuschlagen.

Crailsheim

Spendenkonto des Weihnachtscircus


Empfänger: Nadja Frank

Kreditinstitut: Postbank

IBAN DE 46 545100 67030 45286 79