Die Stadt Crailsheim und die Reha-Südwest Ostwürttemberg-Hohenlohe gGmbH als Schulträger der Konrad-Biesalski-Schule arbeiten künftig am Standort der Astrid-Lindgren-­Schule noch enger zusammen. Die Grundschule erhält eine Mensa, die in einem dreigeschossigen Anbau untergebracht wird.

Eine inklusive Bildungslandschaft wird in Crailsheim weiter gefördert. Vergangene Woche haben die Stadt und die Reha-Südwest Ostwürttemberg-Hohenlohe gGmbH (kurz: RSW-OWH) einen Mietvertrag zur gemeinsamen Kooperation unterschrieben. Geplant ist, dass neben der Astrid-Lindgren-Schule im Stadtteil Kreuzberg ein weiteres Gebäude entstehen soll.

Aufzug und behindertengerechte WCs sorgen für Inklusion

Bauträger ist die RSW-OWH, die bereits an mehreren Standorten in der Region inklusive und zugleich wohnortnahe Bildungsangebote verwirklicht hat. In den dreigeschossigen Anbau sollen 40 Schüler aus fünf Außenklassen der Konrad-Biesalski-Schule einziehen. Sie sind derzeit am gleichen Standort in Containern untergebracht. Bereits seit mehreren Jahren kooperiert die Grundschule mit dem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum für Schüler mit körperlichem und motorischem Förderbedarf.

Im Neubau soll auch eine Mensa entstehen, die beide Schulen nutzen. Zudem sollen ein Aufzug und behindertengerechte WCs die Barrierefreiheit in der Astrid-Lindgren-Schule herstellen, die es bislang so nicht gibt.

Im geplanten Neubau mietet die Stadt die Mensaflächen an. Planmäßiger Baubeginn ist Mitte dieses Jahres. Mit der Fertigstellung wird im vierten Quartal 2021 gerechnet. Der Containerbau soll dann zurückgebaut werden.