Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit ihrer Rückkehr im Kreis Schwäbisch Hall Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Dialyseeinrichtungen; Tageskliniken und vergleichbare Einrichtungen nicht mehr betreten. Darunter fallen unter anderem das Klinikum Crailsheim, die Praxisbereiche und die Räume des Reha-Zentrums im Klinikaltbau und das Haller Diak. Was diese Personen auch nicht betreten dürfen, sind stationäre Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf oder mit Behinderungen; ambulant betreute Wohngemeinschaften nach dem Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz sowie Seniorenwohnhäuser.

Diese Anordnung erfolgt aufgrund einer vom baden-württembergischen Sozialministerium angekündigten Rechtsverordnung. Damit sollen besonders gefährdete Personen, insbesondere Menschen mit Vorerkrankungen und ältere Menschen sowie die jeweiligen Mitarbeiter besser geschützt werden.

Risikogebiete sind nach der aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut Italien, Iran, in China die Provinz Hubei und die Stadt Wuhan, in Südkorea die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang) und in Frankreich die Region Grand Est (Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne).

Weiterhin dürfen Besucher Patienten im Crailsheimer Klinikum ab Samstag, 14. März, nur noch einzeln und zwischen 16 und 18 Uhr besuchen. In Einzelfällen (z.B. im Rahmen der Sterbebegleitung) kann nach telefonischer Klärung mit der Station über begründete dringende Ausnahmen entschieden werden.