Die von der Landesregierung verordnete Zwangspause für Gastronomen endet. Ab Montag dürfen Speiselokale, Cafés und Eisdielen wieder Gäste bedienen. Einzelne Vorgaben, die laut Stadtverwaltung unklar waren, sind in Gesprächen zwischen Städtetag und Wirtschaftsministerium präzisiert worden, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. Wichtige Fakten: Es wird für die Gastronomiebetriebe keine jeweilige Oberzahl für Gäste ausgewiesen. Die maximale Zahl an Gästen ergebe sich „automatisch aus den Vorgaben des Mindestabstandes von 1,5 Metern“.
Eine Mundschutzpflicht für Gäste gibt es nicht, bedient wird aber nur, wer sich in sogenannte Nachverfolgungslisten einträgt. Sie sollen sicherstellen, dass im Falle einer Corona-Infektion die Kontaktpersonen schnell ermittelt werden können. Die Daten dürfen von den Gastronomen nur der Ortspolizeibehörde und dem Gesundheitsamt übermittelt und müssen nach vier Wochen gelöscht werden.
Das gemeinsame Einkehren mehrerer Gäste an einem Tisch ist nur Personen gestattet, denen der Kontakt untereinander erlaubt ist. So darf die erweiterte Familie mit Großeltern, Eltern, Kindern, Enkeln, Geschwistern mit Nachkommen und jeweiligen Lebenspartnern genauso zusammensitzen wie Personen aus zwei verschiedenen Haushalten. Gäste aus weiteren Hausständen dürfen jedoch nicht an einem Tisch Platz nehmen.
Geschlossen bleiben weiterhin Schankwirtschaften, Bars, Kneipen, Clubs, Diskotheken und Shisha-Bars.