Bei der Besiegung quarantänebedingter Langeweile wird es heute wissenschaftlich. Beim Tornado-Experiment geraten kleine und große Forscher ins Staunen – und lernen dabei noch eine Menge.

Bauanleitung

  • Zwei Deckel von zwei Plastikflaschen mit der geschlossenen Seite aufeinanderkleben, am besten mit Sekundenkleber oder Heißkleber.

  • Durch beide Deckel ein Loch bohren (Durchmesser circa 8 Millimeter). Das geht am besten mit einer Bohrmaschine oder mit einem erhitzen Nagel (unter Aufsicht eines Erwachsenen!).

  • Eine Flasche zu zwei Dritteln mit Wasser füllen.

  • Die leere Flasche obendrauf setzen und beide Flaschen festschrauben.

Experiment durchführen:

  • Die Flaschen wie eine Sanduhr umdrehen. Anders als bei der Sanduhr läuft in diesem Moment das Wasser noch nicht nach unten. Es passiert nichts.

  • Die untere Flasche wird nun mit der einen Hand am Flaschenhals festgehalten und die obere Flasche wird mit der anderen Hand in Kreisbewegungen versetzt.

  • Sobald die Drehbewegungen stoppen, wird während des Durchlaufens des Wassers der Tornado in der Flasche sichtbar.

Experiment erklären

Werden die Flaschen auf den Kopf gedreht, passiert im ersten Moment nichts, weil die Luft nicht nach oben entweichen kann. Das Wasser versperrt der Luft sozusagen den Weg. Beginnt man mit den rotierenden Bewegungen, wird das Wasser nach außen gedrückt. Hierdurch bildet sich ein Luftkanal, sodass die Luft von unten nach oben strömt. Also kreist das Wasser wie bei einem wirklichen Tornado um das „Auge“, den Mittelpunkt der Sturms, herum.

Pädagogischer Mehrwert

Bei diesem Experiment stillen Kinder ihren Forscher- und Entdeckerdrang: Sie erleben die Entstehung einer Naturgewalt. Es ist ein erstes Wahrnehmen und Sehen der Zentrifugalkraft, die durch das Kreisen entsteht und das Wasser nach außen drückt.

Info


Mehr Spiel- und Beschäftigungstipps der Langenburger Firma Kraft gibt’s auf ihrer Webseite.