CD-Kritik

KATHARINA GOTTSCHALK 27.09.2012
Der 18-jährige Kanadier ist ein erfolgreicher Popmusiker. Mit Balladen und soften Songs versucht er das Image des süßen Jungen zu wahren.

USA 2012 / RBMG / 14 Lieder / Hörtipps: "Boyfriend", "Fall", "Right here", "Beauty and a beat", "As long as you love me"

Boyfriend ist die erste Single, die Justin Bieber aus seinem dritten Album veröffentlicht hat. Das Lied hat der 18-Jährige mit dem US-amerikanischen Sänger/Songwriter Mike Posner geschrieben.

Mädchenschwarm Bieber wurde aufgrund eines Internetvideos entdeckt. Mit seinem jungenhaften Aussehen bringt er bei jedem öffentlichen Auftritt die meist sehr jungen weiblichen Fans zum Kreischen.

Weltweit ist Justin Bieber der zur Zeit wohl bekannteste Teenager-Star. Musikalisch bewegt er sich im Popbereich mit Einflüssen aus Dance und RnB. Einige Nummern seines neuen Albums hat Justin Bieber mit anderen Künstlern aufgenommen. So zum Beispiel Beauty and a beat mit Nicki Minaj, die schon mit Madonna zusammen gearbeitet hat. Bei Right here bekommt der junge Kanadier Unterstützung von Drake und auch Big Sean und Ludacris sind auf Believe vertreten. Durch die mitwirkenden Künstler - allesamt älter als Bieber - wirken die Songs erwachsener und weniger unschuldig. Das lockert die ansonsten seichte Platte auf. Die übrigen Lieder kommen kaum von der soften Pop-Schiene herunter und sind wohl für eine bestimmte Zielgruppe geschrieben.: Junge weibliche Fans.

Fast alle von Justin Biebers Liedern drehen sich um das eine Thema: Liebe und Liebeskummer. Seine Texte klingen nicht romantisch, sondern kitschig. Stimmlich kann der Sänger punkten, nur an der Umsetzung hakt es.

Die mitwirkenden Künstler retten das softe Album vor dem kompletten Abrutsch. Stimmlich gut.

One Direction, Cody Simpson, Jonas Brothers