Zugunglück Bürgermeister: "Zusammenstoß von Zügen nicht vorstellbar"

Zwei Tage lang an der Unfallstelle: Bürgermeister Klemens Izsak.
Zwei Tage lang an der Unfallstelle: Bürgermeister Klemens Izsak. © Foto: Harald Zigan
HARALD ZIGAN 07.06.2013
Schrozberger Bürgermeister Klemens Izsak: "Ich konnte mir absolut nicht vorstellen, dass auf der eingleisigen Tauberbahn zwei Züge zusammenstoßen können."

„Ich konnte mir absolut nicht vorstellen, dass auf der eingleisigen Tauberbahn zwei Züge zusammenstoßen können“ – dieser Gedanke ging dem Schrozberger Bürgermeister Klemens Izsak durch den Kopf, als er auf der Heimfahrt von einem Termin in Künzelsau im Autoradio erstmals von der Katastrophe in seiner Stadt erfuhr. Zwei Tage und Nächte lang war er dann an der Unglücksstelle präsent, weil es „ständig etwas zu organisieren und zu beschaffen galt – müde wirst du in einer solchen furchtbaren Situation nicht.“

Die Arbeit der Rettungskräfte erlebte Klemens Izsak vor zehn Jahren als „höchst professionell, da gab es kein Durcheinander, alles lief ruhig und gezielt ab“. Noch heute, so der Bürgermeister, „pflegt eine Frau aus der nahen Siedlung eine Gedenkstätte an der Bahnlinie, die an die Opfer erinnert“.

Vor zehn Jahren: Tödliche Verwechslung in Schrozberg