Schwäbisch Gmünd Brückenschlag aus Liebe zum Design

Dr. Joachim Bläse verabschiedet die Künstlerin Margaretha Held. Privatfoto
Dr. Joachim Bläse verabschiedet die Künstlerin Margaretha Held. Privatfoto © Foto: Lindau_P
Schwäbisch Gmünd / SWP 08.05.2015
Die Gmünder Goldschmiedekünstlerin Margaretha Held wird in Kürze zu einem Künstleraustausch in die italienische Partnerstadt Faenza fahren.

Für einige Tage wird die Künstlerin in der "Bottega d'arte ceramica Gatti", einem der führenden Keramikateliers in Faenza, mitarbeiten, einen Workshop anbieten und Kontakte mit Keramikern aufbauen, die in die Schmuckproduktion einsteigen wollen. Außerdem steht ein Vortrag über die Gmünder Gold- und Silberschmiedekunst bei der "e.n.t.e Ceramica Faenza" an, dem faentiner Äquivalent der Keramik zur Stiftung Gold- und Silberschmiedekunst.

Die Idee für den Künstleraustausch war bei einem Besuch des Ersten Bürgermeisters Dr. Joachim Bläse im vergangenen Jahr in Faenza entstanden. Bei der Besichtigung der Ateliers der führenden Keramiker in Faenza erfuhr er, dass in der Keramikerszene aktuell Überlegungen angestellt werden, aus Keramik Schmuck zu erstellen. Die Verbindung mit Edelmetallen ist dabei nicht neu: bereits in der Vergangenheit wurden Gefäße wie Vasen oder Teller mit Gold und Silber bearbeitet - meist aber nur als Legierung. In Anbetracht der Gmünder Tradition des Gold- und Silberhandwerks könnte sich hier ein fruchtbarer und interessanter Austausch der Künstler in beiden Partnerstädten entwickeln.

Margaretha Held wurde von der Stiftung Gold- und Silberschmiedekunst Schwäbisch Gmünd ausgewählt, um die Keramik- und Schmuckproduktion in Faenza genauer kennen zu lernen und die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit auszuloten. In ihren eigenen Arbeiten steht der Mensch im Mittelpunkt - Schmuck soll ihn umgarnen, ihm schmeicheln, seine Persönlichkeit unterstreichen. Einen Schwerpunkt legt Margaretha Held dabei auf das Spiel mit Licht und Schatten, Positiv und Negativ.

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