Crailsheim Beladeeinheit ergänzt Befüllungsanlage

Stolz präsentieren die angehenden Mechatroniker mit Fachlehrer Wolfgang Gsell der Öffentlichkeit die Ergebnisse ihrer Projektarbeit.
Stolz präsentieren die angehenden Mechatroniker mit Fachlehrer Wolfgang Gsell der Öffentlichkeit die Ergebnisse ihrer Projektarbeit. © Foto: Schule
Crailsheim / swp 07.12.2018
Mechatroniker der Gewerblichen Schule haben der Öffentlichkeit ihre Projektarbeiten präsentiert.

Alljährlich erstellen die Mechatroniker des ersten Lehrjahres an der Gewerblichen Schule Crailsheim anspruchsvolle Projekte, die in enger Zusammenarbeit zwischen der Schule und den Ausbildungsbetrieben realisiert werden. Die Projekte werden dann im zweiten Lehrjahr der Öffentlichkeit vorgestellt.

Unter der Leitung von Fachlehrer Wolfgang Gsell zeigten die Auszubildenden dieser Tage Mitschülern, Eltern, Ausbildern und Lehrern die Lösungen ihrer Projektaufgaben. Schulleiter Andreas Petrou bedankte sich bei den Betrieben und Ausbildern für die hervorragende Zusammenarbeit.

Stolz präsentierten die 30 Auszubildenden der Klassen E2ME1 und E2ME2 ihr Produkt. Nachdem in den Vorjahren mit einem Drehtisch der Grundstein für eine Befüllungsanlage gelegt und um ein Transportband ergänzt worden war, erweiterten die Auszubildenden zum Mechatroniker im vergangenen Schuljahr das System um eine Beladeeinheit. Wolfgang Gsell will mit den neuen Auszubildenden an weiteren Einzelprojekten arbeiten, sodass die Lernort-Kooperation mit dem Projekt „Befüllungsanlage“ im nächsten Jahr weitergeführt werden kann.

Vorarbeit im Unterricht

Im Unterricht wird die Vorarbeit geleistet, indem das Projekt geplant, Lösungsvorschläge abgewogen und Skizzen sowie technische Zeichnungen erstellt werden. Dann beginnt die Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben, die für die Fertigung, Montage und Verdrahtung zuständig sind. Ohne ihre Unterstützung wäre ein solch aufwendiges Projekt nicht möglich. Die Schule arbeitet auch in der aktuellen Kooperation wieder mit den Ausbildungsbetrieben Bosch, Groninger, KE-Elektronik, Milchwerk, Procter & Gamble, R.Weiss, Schott & Meissner sowie Schubert zusammen. Ausbilder der Betriebe und Lehrer der Schule wirkten beratend mit.

Schüler selbst verantwortlich

Alle Schülergruppen waren während der gesamten Projektlaufzeit für die Koordination der Arbeiten selbst verantwortlich. Nachdem die Auszubildenden die einzelnen Entwicklungsschritte anschaulich dargestellt hatten, überzeugten sich die zahlreichen Interessenten von den Handlingsystemen in Funktion.

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