Volksfest Banater Schwaben informieren beim Volksfest über Weltrekordversuch

Crailsheim / ANDREAS HARTHAN 13.09.2012
Wird im nächsten Jahr in Crailsheim ein Weltrekord aufgestellt? Wenn es nach den Banater Schwaben geht, ja. Doch alleine schaffen sie es nicht, sie brauchen viele Menschen, die gerne Polka tanzen.

Was hat der Weltrekordversuch mit dem Fränkischen Volksfest zu tun? Das ist schnell erzählt: Die Banater Schwaben aus der Region beteiligen sich erstmals mit einem Festwagen am Umzug und weisen so auf ihr Vorhaben im nächsten Jahr hin. Am 29. Juli 2013 soll in der Hirtenwiesenhalle der größte Polkatanz aller Zeiten stattfinden. Ziel des Veranstalters ist es, 400 Tanzpaare aufzubieten. Dass eine solche Großveranstaltung von langer Hand vorbereitet sein muss, ist klar. Deshalb beginnt die Informationskampagne schon am Wochenende. Die Banater Schwaben sind schon lange dabei, wenn die Landwirtschaft den Festzug gestaltet. Doch heuer führt die Tanzgruppe erstmals einen Festwagen mit. Dessen Motto lautet: "Wir tanzen uns in den Weltrekord."

Um ins Guinness Buch der Rekorde zu kommen, brauchen die Banater Schwaben viele Mittänzer und da sind die Volkfsfestumzüge mit ihren vielen Tausend Besuchern eine hervorragende Möglichkeit, potenzielle Mittänzer auf das Vorhaben aufmerksam zu machen. Wer hatte eigentlich die Idee, diesen Weltrekord in Angriff zu nehmen? Erich Furak aus Crailsheim, Kreisvorsitzender der Landsmannschaft der Banater Schwaben, verweist auf das 25-jährige Bestehen der Tanzgruppe. Das soll gefeiert werden - aber eben nicht irgendwie. Gerade den jugendlichen Tänzerinnen und Tänzern schwebtes was "Cooles" vor und so kam Furak auf die Idee des Polkatanz-Weltrekords. Einen Weltrekord aufzustellen, ist nicht einfach. Das haben zuletzt die Olympischen Spiele in London bewiesen. Ins legendäre Guinness Buch der Rekorde zu kommen, ist auch nicht einfach. Von den rund 65 000 Anträgen, die jährlich die Zentrale der Gesellschaft in London erreichen, scheitern etwa 80 Prozent gleich. Die anderen Antragsteller müssen die strengen Auflagen der Guinness-Zentrale akzeptieren. Nur dann besteht die Chance, ins das legendäre Jahrbuch, das seit 1954 sechs Milliarden Mal (natürlich Weltrekord!) verkauft worden ist, aufgenommen zu werden. Auch die Banater Schwaben haben bereits Lehrgeld bezahlen müssen, haben die Veranstaltung in eine Halle verlegt, damit die Zahl der Tanzpaare zuverlässig und präzise ermittelt werden kann. Das ist eine der Vorgaben aus London.

Info

Wer mittanzen möchte oder aber die Banater Schwaben beim Weltrekordversuch finanziell unterstützen möchte, melde sich bitte bei Erich Furak, unter Telefon 0 7951 / 4 31 05, an.