Rüddern Auf dem Einrad über die Alpen

Rüddern / bt 11.09.2018
Martin und Jule Hermann waren für die Stammzellspende unterwegs und berichten von ihrer großen Tour.

„Wir konnten das Dorf hinten im Tal schon sehen, aber der Weg war dennoch sehr weit“, ist da zu lesen, außerdem vom matschigen Bach und dem Schotterweg. Martin und Jule Hermann aus Rüddern wollten in sechs Tagen mit dem Einrad von Oberstdorf nach Meran fahren und dabei Aufmerksamkeit und Spenden für die DKMS und die Stammzellspende sammeln. Das Tagebuch der beiden Einradfahrer gibt nun einen Einblick in die Strapazen, in Höhen und Tiefen – buchstäblich. „Wir wollen durch diese Aktion zeigen, dass man viele Ziele erreichen kann, die auf den ersten Blick ganz weit weg erscheinen, aber doch greifbar werden, wenn man sich selbst vertraut und sich aus seiner Komfortzone herausbewegt“, sagt Martin Hermann; so sei es auch mit der Typisierung als Stammzellspender. „Eigentlich ist es eine ganz einfache Sache: ‚Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein’.“

Nicht alle Etappen bewältigt

Martin Hermann bedauert, dass nicht alle geplanten Etappen bewältigt werden konnten, „aber das holen wir nach“. Im Blog ist von Murmeltieren zu lesen, von vielen Begegnungen, von einer Schlechtwetterfront. „Wir sind sicher nicht die besten oder schnellsten Einradfahrer“, sagt Papa Hermann, „aber wir haben für uns das geleistet, was für jeden Einzelnen von uns möglich war“. Vor allem sei die kleine Gruppe auf dem Weg über die Alpen vielen Wanderern begegnet, die sich für den Kampf gegen Blutkrebs und die Möglichkeit der Typisierung interessierten.

Info

Wer mehr erfahren will über diese Alpenüberquerung, findet das Tagebuch unter www.einradteam.rueddern.de

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