Verpackungsmaschinen „Wir sind sehr gut aufgestellt“

Zufrieden mit dem vergangenen Jahr und zufrieden mit den Aussichten: Wachstumschancen bieten sich für Bosch Packaging Technology in den Bereichen Software und Isolator-Linien.
Zufrieden mit dem vergangenen Jahr und zufrieden mit den Aussichten: Wachstumschancen bieten sich für Bosch Packaging Technology in den Bereichen Software und Isolator-Linien. © Foto: Bosch
Crailsheim / Marius Stephan 14.02.2018

Das Jahr 2017 war für den Standort ein gutes und ein wichtiges. Der Auftragseingang war sehr gut, wir sind gewachsen gegenüber dem Vorjahr“, verkündet Joachim Brenner, Standortleiter von Bosch Packaging Technology in Crailsheim. Das Unternehmen verzeichnet trotz besserem Auftragseingang ein Umsatzvolumen, welches sich „in etwa auf Vorjahresniveau“ bewegt. Dies hinge jedoch mit den Abrechnungen und dem Zeitpunkt der Übernahme der Maschinen durch die Kunden zusammen, sagt Brenner. Zahlen veröffentlicht der Standort nicht. „Wir hatten ein sehr positives Jahr hinsichtlich unserer Messeauftritte. Wir haben sehr gutes Feedback auf unsere neuen Pulvermaschinen erhalten. Diese sind sehr gut angekommen und verkauft worden. Das große Interesse der Kunden ist für uns entscheidend.“ Das neue Produkt lief „sehr viel besser an, als wir alle gedacht haben“. Und: „Der Auftragsbestand für 2018 ist enorm gut, besser als wir es je hatten.“ Dazu passt, dass Brenner auch den Jahresstart als ausgezeichnet bewertet: „Der Auftragseingang im Januar war sehr gut.“

Investitionen in die Mitarbeiter

2017 stand bei Bosch in Crailsheim auch im Zeichen der Mobilität: Das Unternehmen hat neue Parkplätze für die Mitarbeiter fertiggestellt und die Möglichkeiten zur Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs verbessert – eine Bushaltestelle direkt am Werk inklusive. Auch für einen weiteren Ausbau der Parkmöglichkeiten sind noch Reserven vorhanden.  Zudem bietet Bosch seinen Mitarbeitern einen Zuschuss bei der Anschaffung eines E-Bikes. „Bei den Jobtickets sind wir zufrieden, wie es angelaufen ist. Es könnte etwas mehr sein, aber das wird eine Zeit dauern, bis dies ganz angenommen wird. Ich bin zufrieden.“ Das Ziel sind 30 bis 40 Jobtickets, „und das werden wir auch noch erreichen“.

Auf der sozialen Seite wurde ebenfalls investiert: zwei Tage die Woche ist eine Sozialberaterin vor Ort. Diese kümmert sich um die Belange der Mitarbeiter, auch wenn es um persönliche Dinge geht, die nichts mit der Arbeit zu tun haben. „Wir wollen unsere Mitarbeiter unterstützen, das ist entscheidend für uns“, sagt Brenner. Außerdem wurden das betriebliche Gesundheitswesen und die Sport- und Weiterbildungsangebote ausgebaut. „Resonanz ist positiv, das wird angenommen“. Die Sporträume seien im Prinzip ausgebucht, „wir überlegen eher, wie wir das noch erweitern können“, resümiert Brenner.

Software als Wachstumstreiber

Als Höhepunkt für das kommende Jahr sieht Brenner den Auftritt des Unternehmens auf der Achema. Hier habe Bosch neue Themen und Produkte im Gepäck, über die Brenner jedoch noch nichts verraten möchte.  Insgesamt sieht der Standortchef das Werk „gut vorbereitet“. „Wir wollen weiter wachsen, das ist unser Ziel“. Die Chancen dafür sieht Brenner im Software-Bereich. Aufgrund der Digitalisierung werde dies immer wichtiger. „Der Softwareanteil  wächst weiterhin und im letzten Jahr ist es uns sehr gut gelungen, neue Mitarbeiter in diesem Bereich zu gewinnen“, sagt Brenner. Zudem sei das Geschäft mit den Isolatoren stark gewachsen. Der Vorteil für Bosch: „Wir sind der einzige Hersteller in Deutschland, der Isolatoren und Maschinen am gleichen Standort fertigt“. Insgesamt „spreizt sich der Markt mehr auf“, erklärt Brenner. Die Hersteller müssen nun eine größere Bandbreite an Maschinen mit verschiedenen Leistungsgraden im Angebot haben.

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Mitarbeiter zählt der Standort von Bosch Packaging Technology in Crailsheim. Die Verpackungsmaschinensparte des Konzerns wurde 2017 in eine eigene GmbH überführt.

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