Mehr als 250 Schuhbänder wurden am Dienstagabend um kurz vor 19 Uhr geschnürt, atmungsaktive Jacken wurden angezogen und Pulsuhren angelegt. Mehr als hundert Menschen trafen sich zum ersten gemeinsamen Lauftreff der Aktion Lauf geht’s im Schönebürgstadion.

Bevor das zwölfköpfige Trainerteam rund um Headcoach Dr. Christoph Simsch mit den Laufanfängern, den Gelegenheitsläufern und den erfahrenen Läufern auf die Strecke gingen, gab’s ein gemeinsames Aufwärm-, Mobilisations- und Stabilisationsprogramm im Stadion. Dabei stiegen nicht nur Puls und Körpertemperatur, sondern auch gleich die Stimmung. „Spaß soll immer mitlaufen“, ermahnte Simsch die Teilnehmer und versprach sechs Monate lang beste Trainer-Unterstützung bis zum Halbmarathon.

„Lauf geht’s“ Erster Lauftreff in Crailsheim

Runde um Runde

Während die geübten Läufer in der Espresso-Gruppe sogleich zügig in Richtung Goldbach losliefen, joggten die mittelmäßig trainierten Cappuccino-Läufer mit Pause auf den Kreckelberg hinauf und wieder zurück ins Stadion. Die Laufanfänger in der Gruppe Latte macchiato blieben zunächst auf der Tartanbahn im Schönebürgstadion. Sie drehten Runde um Runde, mal laufend, mal walkend – insgesamt eine Stunde und eine Minute lang. So lang hielt keine andere Gruppe durch. „Es hat Spaß gemacht, war aber auch ganz schön anstrengend“, berichtete Uli Dümmler (58) aus Schrozberg. „Die Stimmung in der Gruppe war aber optimal.“

In der Cappuccino-Gruppe haben sich schon kleine private Laufgruppen für die beiden übrigen Trainingseinheiten der Woche gebildet. Herbert Kauffmann (52) aus Crailsheim, der am Dienstag zum dritten Mal innerhalb der letzten 30 Jahre gelaufen ist – „Mein letzter Lauf war ein 5000-Meter-Lauf bei der Bundeswehr.“ – hat sogar einen alten Bekannten wieder getroffen. „Wir haben schon Handynummern ausgetauscht und uns zum Training verabredet“, erzählte er begeistert.

Die Espresso-Läufer bilden die kleinste Gruppe. „Wir haben uns unterwegs gut unterhalten“, schwärmt Steffen Dill (44) aus Brettheim, der sich gemeinsam mit seiner Ehefrau bei Lauf geht’s angemeldet hat. „Wir freuen uns aufs nächste Training.“

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