Abtsgmünd "Queerbeat" auf dem "Strip"

Lena Kistner und Drew mischen die Kochertalmetropole auf. Foto: Fath
Lena Kistner und Drew mischen die Kochertalmetropole auf. Foto: Fath
Abtsgmünd / WOLFGANG FATH 29.09.2012
Der Jugendchor "Querbeat" des Männergesangverein Neubronn hat am Wochenende die Kochertalmetropole zum "Sunset-Strip" gemacht.

Unter der Leitung von Katja Kistner präsentierten die jungen Chorsänger von "Querbeat" an zwei Abenden in der Kochertalmetropole in Abtsgmünd die Höhen und Tiefen des Showbusiness. Basis war das Rockmusical "Rock of Ages". Die Handlung spielt in Los Angeles: Auf dem Sunset-Strip treffen das Kleinstadtmädchen Sherrie Christian (Lena Kistner) und der Musiker Drew Foley (Kevin Beisswenger) aufeinander. Beide träumen von einer großen Karriere in Hollywood. Angelockt von hämmernden Beats der umliegenden Bars, landen sie bald in dem berühmtesten Club der Stadt, dem "Bourbon Room" von Dennis Dupree (Martin Uhle).

Inmitten von wild tanzenden Menschen und lautstarker Musik erblüht die Romanze zwischen Sherrie und Drew. Sie genießen ihre Jugend, nicht ahnend, dass der Club für eine Gruppe konservativer Frauen ein Ärgernis ist. Angeführt von Regina (Vera Dolderer) und Patricia (Theresa Kistner), wollen diese Frauen dafür sorgen, dass der Club geschlossen wird. Um seinen Club zu retten, engagiert Dennis Dupree Stacee Jaxx (Helmut Bauer), den größten Rockstar aller Zeiten.

Mit tollen Tanzeinlagen untermalten die jungen Sängerinnen und Sänger bekannte Rock-Hits wie " I Wanna rock", " Just like a paradise" oder " Nothing but a good time". Bevor Rockstar Stacee Jaxx auf dem Motorrad direkt in die Kochertalmetropole fuhr, begeisterte das Liebespaar Sherrie (Lena Kistner) und Drew ( Kevin Beisswenger) die Besucher mit Songs wie " Heaven", "More than words" oder " Waiting for a girl like you".

Der Jugendchor " Querbeat" bot in seinen schrillen Glitzerkostümen eine tolle Leistung, die die Besucher mit viel Beifall belohnten. Der Männergesangverein Neubronn und vor allem seine Chorleiterin Katja Kistner zeigten auf, dass man mit einer guten, engagierten Jugend- und Nachwuchsarbeit eine gesunde Basis für die Zukunft der Gesangvereine legen kann.

Die beiden Aufführungen und die dahintersteckende Arbeit hätten nur etwas mehr Besuch der Abtsgmünder selbst verdient gehabt.