Chorkonzert „Eleven Moments“: Jubiläumskonzert für Chor

Zum Schlusslied beim Jubiläum des etwas anderen Chors aus Jagstheim sind alle Chöre auf der Bühne versammelt.
Zum Schlusslied beim Jubiläum des etwas anderen Chors aus Jagstheim sind alle Chöre auf der Bühne versammelt. © Foto: Verein
Crailsheim / swp 16.05.2018
Der Liederkranz Jagstheim feiert das elfjährige Bestehen seines Ablegers „Der Etwas Andere Chor“.

Die fünf Chöre begeisterten das Publikum in der gut besuchten Jagstauenhalle in Jagstheim. Jeder Chor zeigte seine eigene Art Chormusik zu machen. So entstand ein abwechslungsreicher Abend mit jeder Menge Ohrwürmern.

Der etwas andere Chor (in Folge Dea-Chor genannt) betrat mit „Swing the Prelude“ – auch als Eurovisionsmelodie bekannt – und dem Outfit der ersten Jahre, begleitet am Klavier von Patrick Otto, singend die Bühne. Vorsitzender Hermann Richter begrüßte Publikum und Gast-Chöre; währenddessen der Chor Schals und Krawatten zur aktuellen Farbe wechselte. Der Chor antwortete mit dem Lied „Wunder gescheh’n.

Die Gäste sind begeistert

Als zweiter Chor präsentierte sich der „Modern Music Chorus“ aus Honhardt unter Leitung von Michael Pratz mit Down to the River, Viva la Vida und Männer mag man eben. Die Gäste waren begeistert. Danach gratulierte die „Mutter“ beziehungsweise der „Vater“ des Dea-Chors, also der Stammchor des Liederkranzes Jagstheim. Mit Chorleiterin Rosalinde Bauer regte dieser mit den drei ruhigeren Liedern zum Nachdenken an.

Der Dea-Chor unter Leitung von Magdalena Dratwa hat die Taktrate dann wieder erhöht und mit Liebeskummer lohnt sich nicht, Lollipop, und We are the World das Publikum zum Mitklatschen animiert.

Nach kurzer Pause machten die „Young Voices“ aus Obersteinach unter Leitung von Julia Küssner ihre Aufwartung. Mit drei Liedern änderte sich die Musikrichtung erneut. Mit viel Choreografie kam Bewegung auf die Bühne – und in die Zuhörer.

Der Dea-Chor wechselte dann zu neuen Rhythmen. Die Songs All of Me, Africa, und I Wanna Dance With Somebody zeugten davon, warum der Chor diesen Namen trägt. Mit „Summer & ­Friends“ unter Leitung von Helga Sommer wurde die Bühne zu einem kleinen Theater. Das Stück Nette Begegnung, ein gesungenes Zwiegespräch, war einzigartig und der Applaus war sicher. Dock of the Bay und Mr. Bass Man rundeten den Auftritt dieses jungen Chores ab. Ram a Lam und Jambalaya waren zwei weitere schwungvolle Lieder des Dea-Chors, bevor der Jubilar seinen Gästen mit Have a nice Day eine gute Zukunft wünschte.

Den Schlusspunkt setzten alle Chöre gemeinsam mit dem Gute-Nacht-Gruß Good Night Sweetheart, well it’s time to go. Noch beim Abgang der Chöre klang das Lied im Saal nach. Ein rundum gelungener Abend ging mit viel Lob aus dem Publikum zu Ende. Eine bessere Werbung für Musik kann man nicht machen, denn Singen ist erst gemeinsam schön.