Treffpunkt "Dinkelsbühl macht Zukunft": Messe steht in Startlöchern

Partner (von links): Messe AG-Vorstand Michael Lösch, OB Christoph Hammer und Projektleiter Patrick Jarnoth zeigen das Messe-Plakat.
Partner (von links): Messe AG-Vorstand Michael Lösch, OB Christoph Hammer und Projektleiter Patrick Jarnoth zeigen das Messe-Plakat. © Foto: Melanie Laukemann
Dinkelsbühl / MELANIE LAUKEMANN 25.09.2012
Keine Verbrauchermesse soll sie sein, sondern eigentlich vielmehr ein regionaler Treff: Am Samstag, 6., und Sonntag, 7. Oktober, findet zum ersten Mal die Dinkelsbühler Messe in der "3-fach-Sporthalle" statt.

Ein Dreivierteljahr schon laufen die Vorbereitungen für die Veranstaltung. Über 50 Standflächen wurden vermietet und mittlerweile ist der Platz so belegt, dass "die Messe schon gut gefüllt ist", wusste letzte Woche Michael Lösch, Vorstand der Mattfeldt & Sänger Marketing und Messe AG, die die Messe organisiert. "Rund drei Viertel der beteiligten Firmen stammen aus Dinkelsbühl und Umgebung, das ist eine sehr gute Zahl."

Das passt auch ins Konzept der Veranstalter, ist die Messe mit dem vielversprechenden Namen "Dinkelsbühl macht Zukunft" doch nicht als allgemeine Verbraucherausstellung, sondern vielmehr als regional ausgerichtete Messe geplant. Die zentralen Themen reichen dabei von Energie über Bauen, Wohnen und Sport bis hin zu Bildung und Beruf.

Zahlreiche Vorträge sollen außerdem den Blick in die Tiefe ermöglichen, denn: "Solche Messen werden oft mit allgemeinen Verbrauchermessen verglichen", bedauert der Messespezialist, "doch während es auf solchen eher darum geht, kleine Produkte zu verkaufen und vor Ort Geschäfte zu machen, soll bei ,Dinkelsbühl macht Zukunft nun eher das Beratungsgespräch im Vordergrund stehen". Ziel der Veranstalter und auch der Stadt Dinkelsbühl ist es dabei, dass sich die Messe am Ende für die Aussteller wirtschaftlich rechnet. Das weiß auch Oberbürgermeister Christoph Hammer, der betonte: "Die Zufriedenheit der Aussteller ist der Gradmesser für den Erfolg." Laufe die erste Messe gut an, hofft der Dinkelsbühler OB, dass die Aussteller sich auch im kommenden Jahr beteiligten.

Der Eintritt ist frei

Im Vorfeld wurde übrigens auch diskutiert, ob nun Eintritt erhoben werden sollte, oder nicht. Im Endeffekt aber haben sich die Stadt und der Veranstalter darauf geeinigt, kein Geld zu verlangen. "Der Verwaltungsaufwand wäre so hoch gewesen, das hätte sich vielleicht gar nicht rentiert", erklärte Christoph Hammer. "Außerdem ist die Messe sehr gut gelegen, dann ist es schon gut, wenn sie eintrittsfrei ist". Messeveranstalter Michael Lösch pflichtete dem bei: "Ich hoffe, das trifft auch auf Akzeptanz. In anderen Städten kostet eine solche Veranstaltung gut drei bis fünf Euro." Die Messe solle ja wachsen und dauerhaft bestehen.

Bei dem Vorhaben handelt es sich allerdings in Dinkelsbühl um kein Novum. Bereits vor einigen Jahren gab es eine Gewerbeschau im Ort, die aber mit der Zeit mangels beteiligten Ausstellern eingestellt wurde.

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