„Es gab da schon ein paar schlaflose Nächte.“ Elke Ulrich und Jutta Hohenstein, die den Nachtflohmarkt für Frauen und Mädchen organisiert haben, lächeln einander an: wunderbar, wie das alles läuft.

53 Stände sind aufgebaut. Für mehr wäre kein Platz; einige Bewerberinnen mussten abgewiesen werden. „Dass wir gute Anbieterinnen haben, wussten wir, aber ob wirklich jemand kommen würde?“ Es sind dann einige Hundert Frauen und Mädchen, die Kleider anprobieren, Schmuck kaufen, Prosecco oder Saft trinken und DJ Juelz Batista zuhören. Vorbehalte gegen gebrauchte Kleidung passen nicht zur Freundinnen-Atmosphäre in der ausgeräumten Deeg-Halle mit ihren weit geöffneten Toren.

Der Mädels-Nacht-Flohmarkt war ein Risiko, sagen die beiden Organisatorinnen. Vergleichbares habe es in Crailsheim noch nicht gegeben. „Aber wir kennen solche Märkte aus anderen Städten wie Hall und finden, dass auch die Frauen hier so etwas brauchen und durchaus auch verdienen.“

„Da sind klasse Stücke dabei, die eine andere, warum auch immer, nicht mehr anzieht, die aber genau das sind, was man gesucht hat“, sagen Sandra und Ela, die auf ihre Beute anstoßen: „Toll dekorierte Stände, bekannte Gesichter, ganz viel Herzblut, das hat gefehlt. Wir hoffen sehr, dass das wiederholt wird.“

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