Statistik 2017 ist Rekordjahr bei Stadtführungen

Auch ein Anlaufpunkt bei den Stadtführungen: die Gottesackerkapelle mit dem Gerüst unter dem Rundtonnengewölbe.
Auch ein Anlaufpunkt bei den Stadtführungen: die Gottesackerkapelle mit dem Gerüst unter dem Rundtonnengewölbe. © Foto: Stadtverwaltung
Crailsheim / pm 13.03.2018

Dass Crailsheim keine Tourismushochburg darstellt, ist keine Neuigkeit. Im Unterschied zu vielen Nachbarstädten fehlt hier, infolge der Kriegszerstörung, ein geschlossenes Stadtbild mit historischer Bausubstanz und dem Flair verwinkelter Gassen und attraktiver Altbauten. Dennoch hat auch Crailsheim manches zu bieten. Die Zahl der Besucher, die über eine Stadtführung mehr zu Geschichte und Kultur der Stadt erfahren möchten, nimmt stetig zu.

2017 ist nun ein neuer Rekord an Stadtführungen erreicht worden: Die Frauen und Männer des Crailsheimer Stadtführungsservices haben im abgelaufenen Jahr 211 Rundgänge mit 4640 Teilnehmern geführt. Damit lag die Bilanz um fast 100 Führungen über dem Schnitt der letzten Jahre (2012 bis 2016: durchschnittlich 114 Führungen im Jahr).

Ausschlaggebend für das außergewöhnlich gute Ergebnis war der Erfolg des „Crailsheimer Reformationswegs“. 83 Gruppen buchten im Jahr des Reformationsjubiläums Führungen entlang dieser Crailsheimer Besonderheit. Dazu kamen zahlreiche Rundgänge, bei denen Stationen des Reformationswegs mit anderen Themen kombiniert wurden. Interessenten für dieses neue Crailsheimer Aushängeschild kamen aus ganz Süddeutschland.

Der Stadtführungsservice wurde 2006 aus der Taufe gehoben und ist beim Stadtarchiv angesiedelt. Seit Beginn vor zwölf Jahren gab es mehr als 1300 Führungen, an denen knapp 28 000 Personen teilnahmen, wie die Stadtverwaltung mitteilt.

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