Kultur Zwei Oliver Simmendinger in einem Film

Für einen Film des Chorverbandes Zollernalb wurde auch vor und im Killermer Peitschenmuseum gedreht. Während an der Produktion weiterhin gearbeitet wird, steht im Museum die Winterpause bevor. Allerdings erst nach dem kommenden Sonntag. Am 1. Oktober ist Saisonabschluss mit Weißwurstessen.
Für einen Film des Chorverbandes Zollernalb wurde auch vor und im Killermer Peitschenmuseum gedreht. Während an der Produktion weiterhin gearbeitet wird, steht im Museum die Winterpause bevor. Allerdings erst nach dem kommenden Sonntag. Am 1. Oktober ist Saisonabschluss mit Weißwurstessen. © Foto: Privat
SWP 29.09.2017

In  vergangenen Tagen wurde dem Peitschenmuseum eine weitere Ehre zu Teil. Nach Anfrage des örtlichen Gesangvereins „Harmonie“ wurde es zur Kulisse bei den Filmaufnahmen zur geplanten DVD des Chorverbands Zollernalb.

Der Film wurde durch den Präsidenten des Chorverbands Zollernalb, Michael Ashcroft, initiiert und wird vermutlich im Sommer 2018 fertig gestellt. Im Vordergrund steht die Albheimat im Wandel der vier Jahreszeiten – und natürlich das Singen im Chorverband.

Dabei wurden alle Chöre und Vereine des Chorverbandes eingeladen sich mit einem Beitrag zu präsentieren. So auch der Männergesangverein „Harmonie“ Killer. Während die Tonaufnahmen des Herbstkonzertes 2016 in der Burladinger Georgskirche – damals noch unter der Leitung von Alfred Schäfer – verwendet werden konnten, fanden die Dreharbeiten zur Musik erst jetzt statt. Die Sänger präsentierten sich dazu in Uniform vor dem Peitschenmuseum.

Damit während des Stückes nicht „nur“ Sänger zu sehen sind, wurden auch einige Filmaufnahmen im Inneren des Museums gemacht. Je nachdem wie die Produktionsfirma die gedrehten Szenen einsetzt, werden im Film also gleich zwei Oliver Simmendinger zu sehen sein: sowohl der aus Bisingen stammende neue Dirigent der „Harmonie“, als auch der gleichnamige Museumsleiter des Peitschenmuseums.

Das Peitschenmuseum selbst beendet am kommenden Sonntag seine Öffnungssaison mit einem zünftigen Weißwurstfrühstück. Museumsleiter Simmendinger hofft, dass dieses Mal mehr Besucher kommen, nachdem die Öffnungstage des Sommers schwach besucht waren.

Eine Sonderausstellung wird es an diesem Sonntag nicht geben, dafür die bewähren Führungen durch das Peitschenmuseum und durch die voll funktionsfähige Werkstatt. In der gläsernen Produktion der letzten verbleibenden Peitschenmanufaktur in Killer können Besucher hautnah miterleben wie einst  Peitschen hergestellt wurden.  Für Kinder besteht überdies die Möglichkeit, unter Anleitung eine eigene Kinderpeitsche herzustellen.

Vor dem Peitschenmuseum präsentieren Zoltan und Erika Farkas ihre spektakuläre Peitschenshow. Die Stammgäste aus Rottenburg, die seit einigen Jahren selbst Mitglieder des Heimatvereins sind, sorgen mit ihren bis zu fünf Meter langen Peitschen bei jeder Show für große Augen und laute Töne. Das Museum öffnet um 10.30 Uhr. Weitere Informationen unter www.peitschenmuseum.de.

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Chöre in 76 aktiven Vereinen – zählt der Chorverband Zollernalb eigenen Angaben zufolge. Mehr Infos gibt es im Internet unter chorverband-zollern­alb.de.