Hausen Werben für eine saubere Natur

Umrahmt von zwei „Wasserhüterinnen“ – von links: Landrat Günther-Martin Pauli, Ortsvorsteher Erwin Staiger, die Künstlerin Theresia K. Moosherr und Bürgermeister Harry Ebert.
Umrahmt von zwei „Wasserhüterinnen“ – von links: Landrat Günther-Martin Pauli, Ortsvorsteher Erwin Staiger, die Künstlerin Theresia K. Moosherr und Bürgermeister Harry Ebert. © Foto: Eugen Leibold
Hausen / Eugen Leibold 27.08.2018
In Hausen wurden am Sonntag die „Wasserhüterinnen“ der Künstlerin Theresia K. Moosherr offiziell übergeben.

Mit einem Festakt am Sonntagvormittag wurden in Hausen die „Wasserhüterinnen“ der Künstlerin Theresia K. Moosherr offiziell übergeben. Der Musikverein Hausen begleitete den Akt musikalisch. Danach begrüßte Ortsvorsteher Erwin Staiger neben zahlreichen Hausener Bürgern und der Künstlerin selbst auch  Landrat Günther-Martin Pauli, Burladingens Bürgermeister Harry Ebert, einige Ortsvorsteher und Stadträte, Vertreter der Kirche, zahlreiche Vereinsvorstände und Forstdirektor Hermann Schmidt.

Wie Staiger betonte, sei dieser Tag für Hausen ein besonderer. Erstmals seit er in der Gemeinde lebe, und das sind immerhin schon 45 Jahre, würden in Hausen in einem Festakt Kunstwerke übergeben. Die „Wasserhüterinnen“ sollen daran erinnern, wie wichtig das Wasser für die Menschen auf der ganzen Welt ist. Er, so Staiger, sei stolz darauf , dass nun am Quellort der Starzel insgesamt fünf solcher Skulpturen aufgestellt wurden. Weitere Werke dieser Art gibt es in Bierlingen, wo die Starzel in den Neckar mündet.

Die Künstlerin erklärte den Gästen, welche Botschaft ihre Skulpturen vermitteln sollen, und sie klagte darüber, dass beim Umgang mit dem Wasser vieles falsch gemacht werde. Auch prangerte sie die Massenviehhaltung an, die zu einer großen Verunreinigung des Wassers führe. Ihre „Wasserhüterinnen“ hätten den „Auftrag“, für eine saubere Natur zu werben. Ihr Dank galt Ortsvorsteher Staiger und dem „unkomplizierten“ Landrat Pauli sowie Bürgermeister Ebert, der ihr Schaffen in Hausen ermöglicht habe.

Der Landrat betonte, dass er es wichtig und schön finde, die Menschen über die Kunst für den Umgang mit Wasser zu sensibilisieren. An dieser Stelle dankte der Landrat auch den Oberschwäbischen Elektrizitätswerken, die die Schaffung der Skulpturen finanziell unterstützten. Bürgermeister Harry Ebert dankte dem Stadtteil Hausen für die Verwirklichung dieser Aktion. Es sei schließlich unumstritten, dass Wasser das Nahrungsmittel Nummer eins ist.

Zur Gestaltung der Feierstunde trug neben dem Musikverein auch der Tenor Charles Schlicker – ein sehr guter Bekannter der Künstlerin – aus Bad Schussenried bei.

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