Salmendingen Wenn der weiße Koriander wieder blüht

Koriander von Bio Pfister am Kornbühl in Salmendingen
Koriander von Bio Pfister am Kornbühl in Salmendingen © Foto: Matthias Badura
Salmendingen / Matthias Badura 03.08.2018
Wer hätte das gedacht? Am Kornbühl blüht der Koriander.

Er riecht seifig und betörend, aber auch streng. Nicht jeder mag seinen Geruch, manche ekelt gar davor, weil er sie an den Gestank von Wanzensekret erinnert: Koriander! Kenner allerdings lieben ihn, ebenso wird er von der Gewürzindustrie geschätzt, die etwa Currypulver aus den Samenkörnern macht. Und nicht zuletzt mögen Bienen seinen Duft. Das kann man dieser Tage unterm Kornbühl deutlich hören, es summt und brummt im Korianderfeld von Wolfgang (Bio-)Pfister. Nach dem erfolgreichen Erstversuch des vergangenen Jahres haben der Ringinger Ökobauer und seine Brüder in diesem Frühling auf mehreren Feldern erneut vier Hektar von dem Gewürzkraut angepflanzt. An die Pracht des Vorjahres reicht die diesjährige Blüte zwar nicht ganz heran, Wolfgang Pfister ist dennoch sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Zumal wenn er bedenkt, dass man bis vor Kurzem gar nicht für möglich gehalten hätte, dass der Anbau von Koriander, der ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt, auf der Alb überhaupt gelingt. Im September will Pfister die Ernte einholen, sprich dreschen.

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