Nicht mehr sonderlich beachtet - auch weil es zuletzt recht schäbig aussah - war das Weltkriegs-Ehrenmal des TSV Hausen auf dem Friedhof.

Sportler errichteten es nach dem Ersten Weltkrieg für ihre gefallenen Kameraden. Es handelt sich um einen Gedenkstein, ein Kreuz und um einen Holzzaun. Wie erwähnt, sah das Ganze zuletzt nicht mehr sonderlich schön aus. Jetzt indessen ist die Anlage wieder schmuck, nachdem der Obst- und Gartenbauverein des Dorfes, Ortsvorsteher Erwin Staiger und Helfer sich darum gekümmert haben.

Staiger sägte die rund 70 Latten für den Zaun zu, René Conzelmann war beim Ortstermin dieser Tage noch dabei, der Restaurierung des Christuskorpus den letzten Schliff zu geben. Fronmeister Hans-Peter Girra hat den Humus aufgebracht und die Pflanzen gesetzt. Vom Obst- und Gartenbauverein machten sich verdient: Christian Kugler, Roland Pfauth und der Burladinger Martin Obajdin. Sie legten die Randsteinplatten, setzten die Eckwinkel und schraubten auch die Zaunlatten an.

Dass auf dem Gedenkstein das Wort "Turnverein" eingraviert steht, ist natürlich nicht einem Rechtschreibefehler geschuldet. In der Zeit nach dem Weltkrieg war der örtliche Sportclub TSV nach wie vor - und wie überall üblich - noch ein reiner Turnverein.