Am Samstagabend fand im Nikolausheim das inzwischen 18. Mostseminar des Hausener Obst- und Gartenbauvereins statt. Vereinschef Christian Kugler hieß die zahlreichen Besucher willkkommen, vor allem aber die Teilnehmer, die ihren Most der Jury zur Bewertung stellten.

Die Jury bildeten Hausens Ortsvorsteher Erwin Staiger, Steffen Holweger, Inhaber einer Mosterei und Brennerei aus Täbingen, Joachim Tatzel, Christoph Wuhrer, Georg Blickle und der FDP-Landtagsabgeordnete Andreas Glück. Sie hatten die angenehme, aber auch anspruchsvolle Aufgabe, die 19 eingereichten Proben zu bewerten. Für einen stimmungsvollen musikalischen Rahmen sorgte das "Killertalecho".

Selbstverständlich hatten auch die Besucher Gelegenheit, reichlich Most zu trinken. Ein deftiges Vesper war dazu geeignet, den Alkoholpegel niedrig zu halten.

Der Landtagsabgeordnete Andreas Glück pries in einem Grußwort die Vorzüge der Kulturlandschaft Schwäbische Alb mit ihren Streuobstwiesen.

Danach hielt der Täbinger Mosterei- und Brennerei-Betreiber Steffen Holweger einen interessanten Vortrag über die Zubereitung des schwäbischen Nationalgetränkes. Hier konnte so mancher Liebhaber interessante Kniffe, die bei der Herstellung von Most hilfreich sind, in Erfahrung bringen.

Anschließend ging es an die Verkostung der zum Wettbewerb eingereichten Mostproben durch die Jury.

Mit Spannung erwarteten die Gäste das Endergebnis, das schließlich vom Vorsitzenden Christian Kugler verkündet wurde: Zum Siegergetränk kürte die Jury den Most von Walter Glaser aus Burladingen. Auf Platz zwei folgte der Most der Familie Pflumm aus Sickingen. Auch der dritte Rang ging nach Sickingen, an die Familie Kleinmann.