Burladingen Vom Sämling bis zum fertigen Haus

Die Landfrauen besichtigten die Fertighausfirma Schwörer, nachdem sie sich eine Woche zuvor im Ringinger Forst über die Holzgewinnung informiert hatten.
Die Landfrauen besichtigten die Fertighausfirma Schwörer, nachdem sie sich eine Woche zuvor im Ringinger Forst über die Holzgewinnung informiert hatten. © Foto: Vera Bender
Burladingen / Vera Bender  04.08.2018
Die Burladinger Landfrauen bildeten sich weiter – es ging um den Rohstoff Holz und um Bauweisen.

Da hatten sich Annette Riehle und Marlies Freudemann, die beiden Ortsvorsitzenden der Burladinger Landfrauen, etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Mit Förster Andreas Hoh ging es zunächst durch Wald zwischen Burladingen und Ringingen. Dort erfuhren die Frauen vom Fachmann, welche Arbeiten vom Sämling bis zur Ernte notwendig sind, damit das Holz der heimischen Wälder in der Bauindustrie Verwendung findet.

Eine Woche später folgte sozusagen Teil zwei. Bei dieser ebenfalls spannenden und lehrreichen Führung durch die Produktion der Fertighausfirma Schwörer in Oberstetten konnte man von der Anlieferung der Rundholzstämme über das Sägewerk bis hin zur Fertigung einer Hauswand und der Verladung der fertigen Hauselemente auf die Lastwagen einen Einblick in die gesamte Produktion erhalten. Ausgestattet mit Warnwesten und Schutzhelmen begaben sich die knapp 20 Teilnehmer auf die zweistündige Tour.

Etwa 17 fertige Häuser werden im Werk Oberstetten jede Woche ausgeliefert, wobei nur regionales Holz Verwendung findet. In großen Hallen liefen Förderbänder, Sägen und Schleifmaschinen, wurden die Holzstämme gesägt und sortiert. Von oben konnten die Landfrauen  das geordnete Treiben beobachten. Student Hannes Glück und Auszubildender Felix Schwörer beantworteten sämtliche Fragen und erwiesen sich als kompetente Ansprechpartner von Schwörer Haus.

Nur zu gerne hätte jeder selbst seine geheimen Baupläne bei dieser Fertighausfirma realisiert, doch Annette Riehle brachte es nach der spannenden Besichtigungstour quer durchs riesige Gelände auf den Punkt: „Wir haben alle schon unser Eigenheim.“ Nach dem Besuch im Musterhauscafé ließen es sich dennoch viele nicht nehmen, die einzelnen Musterhäuser in Oberstetten noch genauer zu erkunden. Schließlich wollen ja vielleicht auch mal die Kinder oder Enkel bauen.

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