Salmendingen Urnenstelen auch für Salmendingen

Der Salmendinger Friedhof vergrößert sich um einen Platz für Urnenstelen. Ortsvorsteher Erwin Straubinger (2.v.r.) und seine Räte besahen sich die Situation vor Ort. Mehrere Bürger zeigten sich ebenfalls interessiert an dem Thema.
Der Salmendinger Friedhof vergrößert sich um einen Platz für Urnenstelen. Ortsvorsteher Erwin Straubinger (2.v.r.) und seine Räte besahen sich die Situation vor Ort. Mehrere Bürger zeigten sich ebenfalls interessiert an dem Thema. © Foto: Eugen Leibold
Salmendingen / Eugen Leibold 14.06.2018
Friedhofserweiterung: Ortsvorsteher Erwin Straubinger und sein Gremium folgen dem Beispiel anderer Ortsteile.

Die Urnenstelen auf dem Salmendinger Friedhof sind beschlossene Sache. Kürzlich traf sich der Ortschaftsrat Salmendingen zu seiner fünften Sitzung in diesem Jahr. Und zwar auf dem Friedhof des Dorfes, um die Frage der Urnenstelen vor Ort zu klären. Im Grunde waren sich die Mitglieder aber einig, dass die Erweiterung des Gottesackers in dieser Form vor sich gehen soll. Als Standort wurde der Platz rechts von der Aussegnungshalle bestimmt.

Im Rathaus unterrichtete Ortsvorsteher Erwin Straubinger die Ortschaftsräte und anwesenden Zuhörer zunächst über die vergangene Gemeinderatssitzung. Weiter teilte er mit, dass der Endausbau „Hinter Baumgarten III“, Ackertalstraße/Kirschenweg im Mai begonnen hat und planmäßig verläuft.

Sollte der Ausbau weiterhin so zügig durch die Firma Storz weitergeführt werden, sei mit dem Ende der Maßnahme bis Mitte Juli zu rechnen. Der Ortsvorsteher bedankte sich an dieser Stelle bei den Anliegern für ihr Verständnis. Zum einen ist die Straße teils gesperrt, zum anderen sind die Arbeiten natürlich zuweilen mit Lärm verbunden.

Ein Stück weit entschädigt werden sie wohl dadurch, dass der Übergang von der Ackertalstraße in den Kirschenweg baulich und optisch leicht verändert wird. Das soll das Tempo von der Straße nehmen, auf der bislang oft zu schnell gefahren wird.

Wie der Ortsvorsteher auch sagte, wurden die im vergangenen Dezember gestohlenen Fallrohre der St.-Anna-Kapelle auf dem Kornbühl (die HZ berichtete) von Ortschaftsratsmitglied Norwin Mößmer erneuert. Und zwar durch ein „Nicht-Metall“, das zu stehlen es sich nicht lohne. Die alten Rohre waren aus Kupfer. Das hatte Edelmetall-Diebe angezogen.

500

Euro kosten die neuen Fallrohre der Kornbühlkapelle. Die Originale wurden von Kupferdieben gestohlen. Spenden kann man in den einbruchssicheren Opferstock in der Kapellenwand geben.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel