Melchingen Überall im Dorf wird gebaut

Die Arbeiten am Parkplatz des Melchinger Kindergartens haben begonnen.
Die Arbeiten am Parkplatz des Melchinger Kindergartens haben begonnen. © Foto: Adelbert Barth
Melchingen / Adelbert Barth 14.03.2018
Ortsvorsteherin Barth-Lafargue informiert ihr Gremium über die Maßnahmen.

In der jüngsten Sitzung des Melchinger Ortschaftsrates teilte Ortsvorsteherin Waldtraud Barth-Lafargue der Öffentlichkeit mit, dass der Ortschaftsrat weitere Maßnahmen für den Vorplatz der Festhalle beschlossen hat. Im Bereich der Rampe für den Narrenbaum oder den Maibaum soll demnach Schotterrasen eingebracht werden. So könne der Baum leichter gestellt werden, meinen die Räte.

Am Parkplatz soll ein Hinweisschild „Parkplatz Festhalle“ angebracht werden, auch ist man dafür, zwei Parkplätze für die Ortschaftsverwaltung auszuweisen.

Das Buswartehäuschen wurde aufgestellt, die Steine hat die Firma Zanger wieder verlegt, so dass man das Häuschen jetzt benutzen kann. Die Abschrankungen des Parkplatzes sollen ebenfalls zeitnah aufgestellt  werden. Mit der Herstellung des Parkplatzes am Kindergarten, auch das ließ die Ortsvorsteherin wissen, wurde zwischenzeitlich begonnen.

Der Anschluss des Abwassers an die Kanalisation und die Stilllegung der Kläranlage des Kindergartens muss in das Haushaltsjahr 2019 verlegt werden. Die Kosten liegen bei 30.000 Euro, außerdem soll die Möglichkeit und Machbarkeit des Anschlusses noch eingehender geprüft werden.

Mit der Straßenbeleuchtung im Heintal, sagte die Dorfchefin, gebe es leider wieder Probleme, das Bauamt arbeite aber „mit Hochdruck“ an der Sache.

Die Apfel- und Obstbäume des Kindergartens wurden vom Obst- und Gartenbauverein geschnitten, Hecken und Sträucher sollen ebenfalls noch gestutzt werden. Dafür bedankte sich Barth-Lafargue.

Für die Verlegung des Kriegsgrabes innerhalb des Friedhofes erhielt die Gemeinde einen Zuschuss in Höhe von 1902 Euro, die Gesamtkosten beliefen sich auf 2691 Euro.

Mit einem Restaurator will man vor Ort beraten, was am Dach des Dorfmuseums ausgebesserte werden soll und wie man vorgeht. Im Haushalt sind hierfür 60.000 Euro enthalten.

Ein Ärgernis stellen in den Augen einiger Räte die vielen freilaufenden Hunde im Dorf dar. Viele Bürger fühlen sich bedroht. Und beklagen sich zudem über die Hinterlassenschaften der Tiere auf Straßen und Wiesen, die einfach nur liegen gelassen werden. Auch finden sich zur Zeit vermehrt wieder wilde Müllablagerungen, hauptsächlich an den Glaskontainern wird der Unrat einfach liegengelassen. Hier, so die Ortsvorsteherin, soll in Zukunft verstärkt kontrolliert werden. Ein Bauvorhaben im Gewerbegebiet Steinbraike – es handelt sich um eine Ausstellungshalle für Werbezwecke – wurde von den Räten zur Kenntnis genommen.

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